Über 30 Prozent der Maschinen aus den Bereichen Fräsen, Erodieren oder auch Tieflochbohren sind in Braunschweig inzwischen über MDE erfasst. Aus gutem Grund, denn diese Maschinen sind von den Verantwortlichen zu Schwerpunktmaschinen erklärt worden. Die Auswahl orientiert sich dabei an der Wichtigkeit für den Formenbau, dem Alter der Maschine und damit verbunden an deren Produktivität sowie der technologischen Einzigartigkeit der Maschine. All diese genannten Kriterien erfüllen in Braunschweig mittlerweile 34 Maschinen. Für den Leiter der Maschinenzentrale, Oliver Schütze, war diese Strukturierung aus mehreren Gründen wichtig: „Für uns stand natürlich im Vordergrund, wie überwache ich die Maschinen, was ist die wirkliche Maschinenlaufzeit und wie reagieren wir, wenn eine Maschine ausfällt.
All diese Daten interessieren natürlich nicht nur die eigene Führung, sondern auch den Controller, denn der will sehen, wie produktiv die umgesetzten Investitionen sind.“ Es war deshalb Aufgabe von Thomas Kochendorf, Projektleiter der Maschinendatenerfassung, eine Systematik im Team zu entwickeln, die die Maschinen „zum Sprechen“ bringt. Die gesamten Daten sollten gemäß Anforderung allerdings auch entsprechend visualisiert werden.
Durch die gesteigerte Transparenz in den Prozessen sollte der Ist-Zustand analysiert und daraus Zielsetzungen abgeleitet werden. Die Frage, wie wird der Maschinenpark genutzt, wie effektiv und produktiv ist er, wurde bislang anhand von Maschinenlaufzeiten von jedem Mitarbeiter per Handnotiz festgehalten, anschließend in einer Excel-Tabelle erfasst und so eventuelle Probleme erkannt. Das ist nun mit dem Einsatz des MDE-Systems bisoft MDE .NET der gbo datacomp GmbH vorbei.
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