Das Hauptaugenmerk des DIN Arbeitskreises gilt dem Vergleich des Leistungsvermögens von Fertigungsprozessen, die durch die Anwendung dieser MES-Kennzahlen und deren Wirkmodelle ermöglicht wird. „Damit lassen sich auch unternehmensübergreifende Benchmarks auf Basis von MES-Kennzahlen mittels einer einheitlichen Grundlage durchführen“, macht Andres Kirsch, Leiter des DIN Arbeitskreises MES, deutlich.
MES-Kennzahlen dienen als Basis für zeitnahe Entscheidungen (Problemerkennung, Darstellung, Informationsgewinnung), zur Kontrolle (Soll-Ist-Vergleich), zur Dokumentation und/oder zur Koordination (Verhaltenssteuerung) wichtiger Sachverhalte und Zusammen-hänge für den Produktionsbereich im Unternehmen.
Nachzulesen sind die Ergebnisse der Normungsbemühungen im VDMA-Einheitsblatt 66412-1 "Manufacturing Execution Systems (MES) – Kennzahlen" sowie im inzwischen erschienenen Teil 2 des VDMA-Einheitsblatt 66412-2 "Manufacturing Execution Systems (MES) – Kennzahlen-Wirkmodell". Der Teil 2 kann während der Entwurfs-Phase kostenlos beim VDMA unter der Adresse VDMA66412@vdma.org bezogen werden. „Gleichzeitig sind die VMDA-Einheitsblätter 66412 Teil 1 und Teil 2 für die internationale Standardisierung auf den Weg gebracht“, teilte dazu Dr. Patzke, Convenor der WG9 im ISO TC 184 SC5, mit.
Kontaktdaten /Ansprechpartner
Meinolf Gröpper, DIN-NAM-IA
VDMA Informatik
Lyoner Strasse 18
60528 Frankfurt am Main
Telefon: +49 69 6603-1660
Fax +49 69 6603-2660
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