E-Interview mit Matthias Merten
Strategie für Manufacturing Execution Systems MES: „size matters“ oder lieber „small is beautiful“?Welcher Strategieansatz verspricht mehr Erfolg wenn es um die Produktions-IT geht? Lieber auf einen der großen internationalen Anbieter von Standard-Software, wie beispielsweise SAP oder Oracle, setzen, oder besser ein lokales Softwarehaus ein MES maßschneidern lassen?
Die „Großen“ sind auf Einkaufstour: von den klassischen Anwendungsgebieten wie ERP und CRM dringen sie immer weiter in die technischen Bereiche, wie etwa CAD/PDM oder den shop floor, ein. Zugekaufte Spezialisten für Produktions-IT werden stufenweise in das eigene Portfolio integriert. Nicht nur um deren vorhandene Kunden zu übernehmen, sondern mit zunehmendem Erfolg auch um die Funktionsdefizite der eigenen Standard-Suite abzubauen.
Dem setzten die klassischen MES-Anbieter ihre Branchenexpertise und ihre Agilität bei der Projektumsetzung entgegen. Daraus entstehen Entscheidungsprozesse, die auch die zentralen IT-Abteilungen auf den Plan rufen. Bestimmte früher die Fachabteilung praktisch alleine, welche Software in der Fabrik zum Einsatz kam, müssen heute vermehrt IT-strategische Aspekte berücksichtigt werden.
Dieses Interview beleuchtet diese Veränderungen aus verschiedenen Perspektiven und informiert über aktuelle Trends für eine strategische Betrachtung des Themas MES.
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