E-Interview mit Bernhard Klimm - Strategie für Manufacturing Execution Systems MES: „size matters“ oder lieber „small is beautiful“?
Welcher Strategieansatz verspricht mehr Erfolg, wenn es um die Produktions-IT geht? Lieber auf einen der großen internationalen Anbieter von Standard-Software, wie beispielsweise SAP oder Oracle setzen, oder besser ein lokales Softwarehaus ein MES maßschneidern lassen?
Die „Großen“ sind auf Einkaufstour. Von den klassischen Anwendungsgebieten wie ERP und CRM dringen sie immer weiter in die technischen Bereiche, wie etwa CAD/PDM oder den shop floor, ein. Zugekaufte Spezialisten für Produktions-IT werden stufenweise in das eigene Portfolio integriert. Nicht nur um deren vorhanden Kunden zu übernehmen, sondern mit zunehmendem Erfolg auch um die Funktionsdefizite der eigenen Standard-Suite abzubauen.
Dem setzen die klassischen MES-Anbieter ihre Branchenexpertise und ihre Agilität bei der Projektumsetzung entgegen. Daraus entstehen Entscheidungsprozesse, die auch die zentralen IT-Abteilungen auf den Plan rufen. Bestimmte früher die Fachabteilung praktisch alleine welche Software in der Fabrik zum Einsatz kam, müssen heute vermehrt IT-strategische Aspekte berücksichtigt werden.
Dieses Interview beleuchtet diese Veränderungen aus den verschiedenen Perspektiven und informiert den Leser über aktuelle Trends für eine strategische Betrachtung des Themas MES.
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