Systeme werden technologisch komplexer, Entwicklungszeiten kürzer und die Zeitspanne für Time To Market (TTM) immer geringer. Seit Jahren ist diese Entwicklung zu beobachten, jedoch noch nicht am Ende angekommen.
Gleichzeitig wird die Fertigungsindustrie mit einem extremen Anstieg der Qualitätsansprüche des Marktes konfrontiert, verbunden mit einem hohen Kostendruck, der sich auf alle Beteiligten auswirkt. Kleinste Fehler in den hochkomplexen Komponenten können zu unkalkulierbaren Rückrufaktionen führen, die zu einem anhaltenden Image-Schaden von Herstellern und Zulieferern beitragen.
Traceability stellt hier eine wichtige und elementare Komponente innerhalb des Produktionsprozesses dar. Auch und gerade auf Seiten der OEM’s wird das Thema Traceability stärker forciert. Alle deutschen Automobil-OEM’s haben mittlerweile eigene Hersteller-Normen, die von den Lieferanten zu erfüllen sind.
Um den wachsenden Anforderungen nicht nur gerecht zu werden, sondern diese im Idealfall als Wettbewerbsvorteil zu nutzen, muss sowohl die Qualität der einzelnen Produkte kontinuierlich verbessert, als auch Prozesse generell optimiert werden.
Unterschiedlichste Strategien wie z.B. Null-Fehler-Produktion (zero-ppm), SixSigma, Manufacturing Excellence und viele andere mehr sollen dazu dienen, Qualität zu steigern, Qualität zu gewährleisten, Prozesse zu optimieren und Kosten nachhaltig zu senken. Innerhalb Deutschlands und in ganz Westeuropa spielt hier die Standort-Frage bzw. die Standort-Sicherung sicher eine gewichtige Rolle.
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