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Logistiksysteme: Top-Anforderungen an die IT

Stabilität, Wartbarkeit und Performance produktionslogistischer Prozesse
Logistiksysteme: Top-Anforderungen an die IT
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Beschreibung
ETTLINGEN (hi). Bei der Produktivitäts-Steigerung spielt ein effizientes Leitsystem eine Schlüsselrolle. Die Ressourcen Mensch und Maschine müssen optimal eingesetzt werden. Deshalb werden sehr hohe Anforderungen an Produktions- und Logistiksysteme gestellt.

Ein Ausfall von IT-Systemen in der Produktion ist mit hohen Kosten verbunden, da wertvolle Ressourcen während der Ausfallzeiten brach liegen und Lieferverzögerungen drohen. Die produktionsrelevante Funktionalität muss stabil verfügbar sein und darf keine Stillstandszeiten mit sich bringen.
Das Bedienpersonal benötigt stets aktuelle, kompakte Informationen zu veränderten Bedingungen oder Fehlersituationen. Rechtzeitige Hinweise und Alarme, aussagekräftige Auswertungen und Prognosen ermöglichen produktivitätssteigernde Maßnahmen.

Anpassungen müssen mit wenig Aufwand durchführbar sein

MES-Systeme müssen höchst performant reagieren. Die einzelnen Prozesse müssen ereignisgesteuert arbeiten und die Antwortzeiten der Datenbank im echtzeitnahen Bereich liegen.
Technische und bauliche Erweiterungen erfordern auch eine Erweiterbarkeit der Software. Dies gilt auch für die Fehlerbeseitigung in Stör- und Ausnahmesituationen sowie für Anpassungen zur Performanceverbesserung. Anpassungen müssen mit wenig Aufwand, geringen Produktionsausfallzeiten, risikofrei und benutzerfreundlich durchführbar sein. Das Framework für Produktions- und Logistik-Systeme (PLS) der Firma ISTEC ist somit ein Schlüssel zur Steigerung von Produktivität und Rentabilität. Erweiterbarkeit, Flexibilität und Wartbarkeit und besonders Anpassbarkeit zur Laufzeit sowie Wiederverwendbarkeit sind hohe Ziele bei der Erstellung von produktionslogistischer Software. Die Anforderungen im Bereich der produktionslogistischen Prozesse legen es nahe, die Business-Logik so weit wie möglich in der Datenbank abzulegen. Dies hilft zudem, die Grundlage für eine bessere Wartbarkeit, Erweiterbarkeit und Performance des Systems zu schaffen.
Der Einsatz von PL/SQL bringt Plattformunabhängigkeit, Unabhängigkeit der Anwendung vom eingesetzten Front-End und die Sicherstellung der Datenkonsistenz per referentieller und logischer Integrität. Sowohl für den aktuellen Systemzustand als auch für rückblickende Analysen und Auswertungen ist es wichtig, genügend Informationen über die ‚Abläufe‘ zu erhalten. Durch den Einsatz von Triggern ist es einfach möglich, alle Zugriffe auf Datenbanktabellen zu tracen. Auch das Tracen von Programmabläufen kann automatisiert werden.
Um das Optimum für für Produktions- und Logistik-Systeme zu erreichen, muss das System auf der Basis eines Frameworks realisiert werden, das durch zahlreiche produktive Installationen gereift ist. Eine ereignisgesteuerte Architektur ist für diese Systeme unabdingbare Grundlage. Sie muss eine echtzeitnahe Datenverarbeitung in parallelen Prozessen ermöglichen. Mit dem Einsatz des ISTEC-Frameworks und der ORACLE-Datenbank werden die flexible Erweiterbarkeit und eine verbesserte Anpassbarkeit zur Laufzeit ermöglicht.
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Autor
  • Uli Möhrmann
    Dipl.-Informatiker Uli Möhrmann

    Herr Uli Möhrmann hat 1984 das Informatikstudium mit der Vertiefungsrichtung Prozessautomatisierung an der FH Karlsruhe abgeschlossen. Danach hat er 10 Jahre in der Systementwicklung bei einem Anlagenbauer im Bereich der Lager- und Fördertechnik gearbeitet. Seit 1995 ist er bei der ISTEC GmbH. Hier ist er Bereichsleiter des ISTEC-Geschäftsfeldes „Produktion und...

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