Trotz des wachsenden Einsatzes elektronischer Lösungen behaupten sich mechanische Druckmessgeräte zur sicheren fremdenergiefreien Vor-Ort-Anzeige des Prozessdruckes. Die Auswahl und Spezifikation des optimalen Messgerätes ist für Planer und Anwender oft schwierig, vor allem, wenn es um extreme Einsatzbedingungen geht. Hierzu zählen Vibrationen, das temporäre Auftreten von Überdruck, explosionsgefährdete Atmosphären, korrosive Messstoffe sowie extreme Temperaturen.
In komplexen Anlagen oder Maschinen treten ‑ z. B. durch die Eigenfrequenz der Anlage ‑ im Rohrleitungssystem starke Vibrationen auf. Beim Einsatz von mechanischen Druckmessgeräten wirken sich diese von außen erzeugten Vibrationen störend, mitunter auch zerstörend, auf den Messprozess aus. Durch geeignete Maßnahmen muss einer dynamischen Belastung der mechanischen Bauteile innerhalb des Messgerätes vorgebeugt werden. Erste Wahl sollte hier eine Flüssigkeitsfüllung im Druckmessgerät sein.
>>Dieser Fachartikel ist erstmals in der Fachzeitschrift "CAV CHEMIE-ANLAGEN + VERFAHREN" erschienen.<<
Mit freundlicher Genehmigung des Konradin Verlag Robert Kohlhammer GmbH
Weitere Fachartikel auf www.cav-online.de
-
0.10 MB
Keine Kommunikationsobjekte vorhanden.


