Walldorf, 22. Dezember 2009 - Über die Hälfte der Geschäftsführer mittelständischer Unternehmen wünschen sich mehr pro-aktive Impulse für strategische Unternehmensentscheidungen von ihren IT-Abteilungen. So eine neue Studie, die von der Innofact AG im Auftrag von SAP Deutschland zur Rolle der IT bei mittelständischen Unternehmen in Deutschland, Österreich und der Schweiz durchgeführt wurde. Innofact befragte 212 Entscheider auf Geschäftsführungsebene sowie 206 IT-Entscheider aus Unternehmen der Branchen Dienstleistung, Fertigung, Konsumgüter und Handel mit einem Jahresumsatz von 5 Millionen bis 500 Millionen Euro. Die Studie deckt die Themenbereiche Einschätzung zu der wirtschaftlichen Lage, Zukunftsoptionen, strategische Bedeutung der IT-Abteilung, funktionaler Status Quo der Unternehmenssoftware, sowie Finanzierungs- und Budgetangelegenheiten ab.
Ein zentrales Ergebnis der Studie ist, dass die Unternehmen ihre eigene wirtschaftliche Lage für weitaus positiver einschätzen als die allgemeine wirtschaftliche Situation in den jeweiligen Ländern. Für 68,7% der Befragten ist der Wettbewerb zunehmend davon geprägt, wie schnell Unternehmen auf Marktveränderungen reagieren können. Darauf wollen die Mittelständler mit Innovationsfähigkeit, Transparenz und Flexibilität reagieren. Die derzeitige gesamtwirtschaftliche Situation rückt Themen wie Liquiditätssteuerung, Reaktionsschnelligkeit auf neue Markttrends, Prozesseffizienz und Mitarbeiterqualifikation in den Fokus.
Bei der Bewertung der Bedeutung von IT in zukünftigen strategischen Unternehmensentscheidungen herrscht Uneinigkeit zwischen den Geschäftsführern und IT-Leitern. Während 41,4 % der IT-Leiter, ihre Abteilung in einer Beraterrolle bei strategischen Veränderungsprozessen sehen, nennen nur 18,5 % der Geschäftsführer die IT in dieser Funktion. Dennoch glaubt die Mehrheit beider Gruppen, dass sich mit IT Wettbewerbsvorteile erschließen lassen. Mehr als die Hälfte der Geschäftsführer wünschen sich mehr pro-aktive Impulse von IT für strategische Unternehmensveränderungen - das deckt sich mit entsprechenden Ambitionen der IT-Leiter: über die Hälfte will darin stärker involviert werden.
Mehr als 60% der befragten sehen in Unternehmens-Software in wichtiges Hilfsmittel für die Bewältigung der aktuellen wirtschaftlichen Situation. Betriebswirtschaftlich Software hilft Geschäftsprozesse transparent abzubilden, und so ein flexibleres und schnelleres Agieren im Markt zu ermöglichen. Daher will auch über die Hälfte der Befragten im kommenden Jahr in Software investieren.
Die vollständigen Studienergebnisse stehen unter http://www.sap.de/vorsprung-mittelstand zum Download zur Verfügung.
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