Berlin, 16. November 2010
Der Berliner Mittelstand profitiert vom konjunkturellen Aufschwung und blickt optimistisch in die Zukunft. Wie eine repräsentative Umfrage der Landesbank Berlin mit dem Deutschen Institut für Wirtschaftsforschung (DIW) zeigt, hat sich die Einschätzung der aktuellen Geschäftslage gegenüber dem Vorjahr deutlich verbessert. Auf einer Skala von 1 bis 10 liegt der Wert derzeit bei 6,3 (2009:5,4). Knapp 46 Prozent der Berliner Unternehmen rechnen mit steigenden Umsätzen (2009: 37%). Besonders optimistisch zeigen sich Unternehmen aus den Bereichen Umwelt- und Energietechnik, Logistik, Gastronomie- und Hotelgewerbe.
Die Hemmnisse der Geschäftsentwicklung haben sich mit der verbesserten Auftragslage verschoben. So werden die bürokratischen und gesetzlichen Reglements weiterhin als wichtigste Störfaktoren genannt. Von der vorletzten Stelle auf Platz zwei hat sich der Mangel an Fachkräften verschoben. Als Folge der erstarkten Nachfrage und des damit verbundenen Beschäftigungsaufbaus beklagen 28 Prozent der befragten Mittelständler mittlerweile dieses Defizit. Dabei stehen die Zeichen in Berlin auf Beschäftigungsaufbau. Ein Viertel der befragten Unternehmen will Mitarbeiter einstellen. Dies trifft besonders auf folgende Bereiche zu: Verkehrssystemtechnik, Umwelt- und Energietechnik, Industrie, IT und Logistik. Mit 7,2 Prozent planen nur noch etwa halb so viele Unternehmen wie im Vorjahr, ihre Belegschaft zu reduzieren.
„Der Berliner Mittelstand hat die Krise gut überstanden“, sagt Michael Jänichen, Leiter des Geschäftsbereichs Firmenkunden bei der Landesbank Berlin/ Berliner Sparkasse. „Die mittelständischen Unternehmen werden auch durch die geplanten Einstellungen den Standort Berlin weiter stärken.“ [...]
Die vollständige Pressemitteilung finden Sie hier!
Keine Kommunikationsobjekte vorhanden.

