Doch nicht nur die stärkere Ausrichtung auf die Märkte aufstrebender Wirtschaftsregionen bietet Wachstumschancen.
Auch „vor der eigenen Haustüre“ entstehen – weitgehend unabhängig von derzeitigen Krisen in Euroländern und vom Auf und Ab der Konjunkturprognosen – neue Möglichkeiten durch Megatrends wie die Elektromobilität. Denn wie eine Studie aus unserem Haus im Frühjahr – für die Öffentlichkeit überraschend – gezeigt hat, kommt die E-Mobility schneller als erwartet auf die Beine – unter anderem, weil die Käufer wohl doch stärker als bisher angenommen bereit sind, in gewissem Umfang höhere Preise für Elektroautos zu akzeptieren. Und schließlich bedingen rasche politische Veränderungen in bestimmten Branchen wie der Energiewirtschaft oder dem Gesundheitswesen Entwicklungen, die zwar zunächst als Instabilitäten erlebt werden, gleichzeitig aber Chancen mit sich bringen: Der Atomausstiegsbeschluss in Deutschland beispielsweise zwingt Energieversorger zu neuen Geschäftsmodellen. Der Bedarf an Netzinfrastruktur und an Smart Grids ist dadurch explosionsartig gestiegen. Was haben alle diese Befunde gemeinsam? Unter anderem dies: Um die entstehenden Chancen nutzen zu können, bedarf es nicht zuletzt der Investition in maßgebliche Veränderungen der internen Organisation – wir nennen dies eine Strategische Reorganisation. Denn neue Märkte haben ihre eigenen Regeln, die nicht unbedingt den bisher bekannten Mustern entsprechen. [...]
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