"Wie kann es eigentlich sein, dass in 2011 die CO² Emissionen trotz aller internationalen Klimaschutzbemühungen wieder auf einem Allzeithoch liegen?" darf man sich angesichts der anstehenden Weltklimakonferenz in Durban fragen.
Unverändert zielen die politischen Bemühungen weltweit primär auf konventionelles Wirtschaftswachstum ab. Die tradierten Handlungssysteme unserer Politiker lassen es nicht zu, ohne mehr Bruttosozialprodukt die Staatsschulden zu senken und zugleich soziale oder ökologische Probleme zu lösen. Kein Wunder also, dass spätestens seit Ausbruch der Euro-Krise der Umweltschutz wieder zu einem Randthema geworden ist und die aktuell tagende Weltklimakonferenz es schwer haben wird, mit handfesten Lösungen auf die Titelseiten der Zeitungen zu gelangen. Auch ohne die aktuellen Konjunktursorgen und die nicht endende Eurokrise wären in Durban drei sehr dicke Bretter zu bohren. Die Details dazu lesen Sie bitte in meinem aktuellen Kommentar zur UN-Klimakonferenz in Durban:
Klimaschutz ohne Power
Warten Sie bitte nicht auf die Politiker und unterschätzen Sie nicht Ihre eigenen Möglichkeiten! Ihr Einfluss geht weit über Ihr individuelles Konsum- und Mobilitätsverhalten hinaus. Denn an jedem Cent, den Sie sparen und investieren klebt auch ein Stimmzettel: Immer mehr der nachhaltigen Fonds und Banken nutzen und bündeln nämlich auch Ihre Stimmrechte als Aktionär oder Geldgeber, um Einfluss auf mehr verantwortliches Handeln in den Unternehmen zu nehmen. Nutzen Sie also die Stimmrechte Ihrer Gelder und die Ihrer Kunden: Stärken Sie durch Ihr Engagement mehr denn je den Sektor der nachhaltigen Geldanlagen!
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