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Pensionsfonds stoßen an Grenzen des Machbaren

Treuhänderische Pflicht
Susanne Bergius
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Treuhänderische Pflicht

Pensionsfonds spielen aufgrund ihres enormen Kapitals eine große Rolle auf den Finanzmärkten. Einzelne füllen sie aktiv aus, aber es gibt Grenzen.

Pensionsfonds und andere Altersvorsorgeeinrichtungen sind bedeutende Akteure, da sie große Anlagevolumina verwalten, langfristige Strategien verfolgen und strenge Risikovorgaben beachten (müssen), um dauerhaft ihre treuhänderische Pflicht erfüllen zu können. Darum setzt inzwischen mehr als jeder zweite europäische Pensionsfonds (56 Prozent) auf Nachhaltigkeit. Weitere 25 Prozent wollen Umwelt-, Sozial- und Governance-Aspekte (engl. Kürzel: » ESG) in den kommenden Jahren in ihren Investitionsprozess integrieren. Das ermittelte der Dachverband Eurosif, der Akteure aus zwölf Staaten befragte. Von den 169 antwortenden Pensionsfonds aus zwölf Ländern sind 60 Prozent überzeugt, dass Rücksicht auf Umwelt und Soziales sowie eine gute Unternehmensführung die langfristige Performance der betrieblichen Pensionsfonds positiv beeinflusst. Die Überzeugung steigt parallel zum Umfang und der Konsistenz der eigenen Nachhaltigkeitsstrategie. „Solch hohe Prozentwerte für die Integration von Nachhaltigkeitskriterien in den Anlageprozess europäischer betrieblicher Pensionsfonds oder entsprechende Pläne zeigen deutlich, dass nachhaltige Investments im Begriff sind, zum Mainstream zu werden“, erklärt François Passant, Geschäftsführer von Eurosif.

Deutlich zeigt sich das in Großbritannien. Bei fast drei Vierteln der größten Pensionsfonds ist verantwortliches Investment Teil des Auswahlprozesses für die Investment-Manager, die das Geld verwalten, oder wird es künftig sein, ergab im Dezember eine Umfrage der National Association of Pension Funds (NAPF). Mehr als die Hälfte haben sich zum 2010 lancierten Stewardship Code bekannt, der Investoren Leitlinien für aktives Aktionärstum und Firmendialoge mit dem Ziel gibt, langfristigen Investitionen Auftrieb zu geben. Weitere 20 Prozent wollen ihn unterzeichnen, zwei Bergbau-Pensionsfonds mit einem addierten Kapital von umgerechnet 23,4 Milliarden Euro ließen den Worten gleich Taten folgen. Sie erwarten höhere Managementqualitäten und bessere langfristige Returns. Der Royal Mail Pension Plan kündigte die Einhaltung der Leitlinien ebenfalls an. [...]

Den vollständigen Artikel aus dem Handelsblatt "Business Briefing - NACHHALTIGE INVESTMENTS" finden Sie hier!

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