Private Equity-Studie: Secondary Buyouts bieten attraktives Wertsteigerungspotenzial
BAI Newsletter Dezember 2010Für Private Equity ist 2010 das Jahr der Secondary Buyouts. Diese Transaktionen, bei denen sowohl der Verkäufer als auch der Käufer eines Unternehmens Private Equity-Fonds sind, haben stark an Bedeutung gewonnen; ein wesentlicher Teil der in den letzten zwölf Monaten bekannt gegebenen Transaktionen entfiel auf Secondary Buyouts. Dennoch wurden Secondary Buyouts in der öffentlichen Diskussion bislang sehr kritisch beurteilt. Insbesondere bezweifelten viele Private Equity-Investoren, dass Secondary Buyouts für die Käuferseite ähnlich lukrativ sein könnten wie Erstinvestments. Die aktuelle Studie von Golding Capital Partners in Zusammenarbeit mit dem Center for Entrepreneurial and Financial Studies an der TU München hat das Ziel, der Diskussion eine empirische Grundlage zu geben. Sie beleuchtet erstmals folgende Fragestellungen auf einer breiten Datenbasis realisierter Transaktionen:
- Erzielen Secondary Buyouts geringere Renditen als Primary Buyouts?
- Erfolgt die Wertsteigerung bei Secondary Buyouts vor allem über den Einsatz von Fremdkapital?
- Bieten Secondary Buyouts ein geringeres operatives Wertsteigerungspotenzial als Primary Buyouts?
- Bieten Secondary Buyouts weniger Potenzial für Bewertungsverbesserungen als Primary Buyouts?
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