Die Anbieter der betrieblichen Altersvorsorge in Deutschland (bAV) berücksichtigen zunehmend ethische, soziale und ökologische Kriterien bei ihren Geldanlagen. Zu diesem Ergebnis kommt eine empirische Studie im Auftrag des Bundesumweltministeriums und Fortis Investments. Nachdrücklich gestärkt wird diese Tendenz durch das gestiegene Bewusstsein der Versicherten, die nachhaltige Kriterien auch bei ihrer Altersvorsorge berücksichtigt wissen möchten und die 2002 ins Versicherungsaufsichtsgesetz (VAG) eingeführte Berichtspflicht über nachhaltige Investmentaktivitäten der bAV.
Martin Theisinger, Regional Head of Sales bei Fortis Investments: „Die Studie bekräftigt die Überzeugung von Fortis Investments, dass nachhaltige Investments nicht nur ökologischen Ideen Rechnung tragen, sondern dank ihrer langfristigen Renditeaspekte zurecht in die Altersvorsorge der Anleger gehört.“
Die erstmalige Vollerhebung zu den Auswirkungen des § 115 Abs. 4 VAG im Rahmen der Studie und die damit verbundenen Experteninterviews wurden von Dr. Axel Hesse, Berater bei SD-M, geleitet. Hesse erläutert: „Die Tatsache, dass bereits bei rund der Hälfte der analysierten bAV-Produkte Nachhaltigkeit faktisch in der Vermögensanlage berücksichtigt wird, zeigt die Bedeutung des Themas gerade auch während der Finanzmarktkrise. Allerdings muss die Branche zukünftig den Mix der Anlageklassen noch umgestalten, damit die Einflüsse auf Performancesteigerung und Nachhaltigkeit noch besser Hand in Hand gehen können.“
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Zur Studie: Betriebliche Altersvorsorge und nachhaltige Investments in Deutschland
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