Das vergangene Jahr war für die Investmentbranche extrem schwierig. Die Mittelabflüsse der Fonds waren ebenso hoch wie 2008. Dies zeigt, wie verunsichert die Anleger durch die immer wieder aufflackernden Systemkrisen geworden sind. Auch die Investitionsbereitschaft in nachhaltige Geldanlagen leidet in diesem Klima, zumal gerade auch die erneuerbaren Energieaktien deutlich schlechter liefen als der Markt.
Auch wenn es in 2012 noch eine Zitterpartie wird: Ich bin davon überzeugt, dass in diesem Jahr entscheidende Schritte getan werden, um die Euro- und Bankenkrise wieder in den Griff zu bekommen und wieder mehr Vertrauen in die Märkte zurückzubringen. Bis zur Lösung der fundamentalen Fragen des Klimaschutzes und der globalen Ungleichgewichte wird es allerdings noch länger dauern. Ein guter Grund also, nicht zuletzt über nachhaltige Geldanlagen mehr Druck auf die Unternehmen und die Politiker auszuüben.