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Beschreibung
Neue WHU-Studie - Sustainable Management in Emerging Markets
Das Thema „Nachhaltigkeit“ wird für Unternehmen weltweit immer wichtiger. Zu diesem Ergebnis kommt eine aktuelle Studie der WHU – Otto Beisheim School of Management.
Anlass für die WHU-Studie war die Tatsache, dass viele Unternehmen ihre Produktion in kostengünstigere Schwellenländer auslagern, deren soziale und ökologische Standards meist weit unter den westlichen liegen. „Für viele Firmen stellt sich deshalb die Frage: Zahlt es sich aus, in die Verbesserung der Wertschöpfungsbedingungen zu investieren?“, sagt Studienleiter Prof. Dr. Lutz Kaufmann. Er hat an der WHU den Lehrstuhl für Internationales Management & Beschaffung inne. Kaufmann und seine Mitarbeiter wollten von Top-Managern wissen, ob ihre Unternehmen im Ausland sozial und ökologisch nachhaltig wirtschaften und inwieweit sich das im Wettbewerb auszahlt.
Nach Auswertung der Studienergebnisse ist die Antwort eindeutig:
„Die weltweit erfolgreichsten Unternehmen nutzen soziale und ökologische Nachhaltigkeit als strategischen Wachstumsmotor entlang der gesamten Wertschöpfungskette“, so Kaufmann.
Dabei habe die Konsumgüterindustrie eindeutig die Nase vorn.
Wie wichtig das Thema inzwischen für die Wirtschaft ist, zeigt folgende Zahl:
70 Prozent aller antwortenden Top-Manager bewerten soziale und ökologische Nachhaltigkeit als Grundvoraussetzung für die Profitabilität ihres Unternehmens. Die WHU befragte regionale Führungskräfte in China, Indien, Brasilien, Ungarn und Tschechien sowie die Chefs des Zentraleinkaufs von mehr als 200 Großunternehmen der wichtigen produzierenden Branchen, des Baugewerbes sowie des Groß- und Einzelhandels. Kaum Unterschiede gab es in der Bewertung der Bedeutung von sozialer und ökologischer Nachhaltigkeit. So stimmen bspw. 58 Prozent der im Rahmen der Studie befragten lokalen Geschäftsführer der Aussage zu, dass Bemühungen um ökologische Nachhaltigkeit unentbehrlich für die langfristige Existenz ihres Unternehmens sind. Fast zwei Drittel (63 Prozent) stufen Bemühungen um soziale Nachhaltigkeit als überlebenskritischen Faktor ein.
Dass „Nachhaltigkeit“ viel mehr ist als nur ein Schlagwort, belegt auch eine andere Erkenntnis der Studie: Unternehmen, die in sozialer und ökologischer Hinsicht überdurchschnittliche Ansprüche stellen, haben greifbare Wettbewerbsvorteile. Sie sind beliebtere Arbeitgeber und haben bessere Lieferantenbeziehungen als die Konkurrenz. Und es gibt einen deutlichen Zusammenhang zwischen einem nachhaltigen Lieferantenmanagement und dem finanziellen Erfolg eines Unternehmens. Lieferanten, die nachhaltig wirtschaften, sind meist effektiver als andere – weil Nachhaltigkeit eine starke Kontrolle aller Geschäftsprozesse voraussetzt. Das ist wiederum ein unmittelbarer Vorteil für Unternehmen, die mit diesen Lieferanten zusammenarbeiten.
Das Thema „Nachhaltigkeit“ wird für Unternehmen weltweit immer wichtiger. Zu diesem Ergebnis kommt eine aktuelle Studie der WHU – Otto Beisheim School of Management.
Anlass für die WHU-Studie war die Tatsache, dass viele Unternehmen ihre Produktion in kostengünstigere Schwellenländer auslagern, deren soziale und ökologische Standards meist weit unter den westlichen liegen. „Für viele Firmen stellt sich deshalb die Frage: Zahlt es sich aus, in die Verbesserung der Wertschöpfungsbedingungen zu investieren?“, sagt Studienleiter Prof. Dr. Lutz Kaufmann. Er hat an der WHU den Lehrstuhl für Internationales Management & Beschaffung inne. Kaufmann und seine Mitarbeiter wollten von Top-Managern wissen, ob ihre Unternehmen im Ausland sozial und ökologisch nachhaltig wirtschaften und inwieweit sich das im Wettbewerb auszahlt.
Nach Auswertung der Studienergebnisse ist die Antwort eindeutig:
„Die weltweit erfolgreichsten Unternehmen nutzen soziale und ökologische Nachhaltigkeit als strategischen Wachstumsmotor entlang der gesamten Wertschöpfungskette“, so Kaufmann.
Dabei habe die Konsumgüterindustrie eindeutig die Nase vorn.
Wie wichtig das Thema inzwischen für die Wirtschaft ist, zeigt folgende Zahl:
70 Prozent aller antwortenden Top-Manager bewerten soziale und ökologische Nachhaltigkeit als Grundvoraussetzung für die Profitabilität ihres Unternehmens. Die WHU befragte regionale Führungskräfte in China, Indien, Brasilien, Ungarn und Tschechien sowie die Chefs des Zentraleinkaufs von mehr als 200 Großunternehmen der wichtigen produzierenden Branchen, des Baugewerbes sowie des Groß- und Einzelhandels. Kaum Unterschiede gab es in der Bewertung der Bedeutung von sozialer und ökologischer Nachhaltigkeit. So stimmen bspw. 58 Prozent der im Rahmen der Studie befragten lokalen Geschäftsführer der Aussage zu, dass Bemühungen um ökologische Nachhaltigkeit unentbehrlich für die langfristige Existenz ihres Unternehmens sind. Fast zwei Drittel (63 Prozent) stufen Bemühungen um soziale Nachhaltigkeit als überlebenskritischen Faktor ein.
Dass „Nachhaltigkeit“ viel mehr ist als nur ein Schlagwort, belegt auch eine andere Erkenntnis der Studie: Unternehmen, die in sozialer und ökologischer Hinsicht überdurchschnittliche Ansprüche stellen, haben greifbare Wettbewerbsvorteile. Sie sind beliebtere Arbeitgeber und haben bessere Lieferantenbeziehungen als die Konkurrenz. Und es gibt einen deutlichen Zusammenhang zwischen einem nachhaltigen Lieferantenmanagement und dem finanziellen Erfolg eines Unternehmens. Lieferanten, die nachhaltig wirtschaften, sind meist effektiver als andere – weil Nachhaltigkeit eine starke Kontrolle aller Geschäftsprozesse voraussetzt. Das ist wiederum ein unmittelbarer Vorteil für Unternehmen, die mit diesen Lieferanten zusammenarbeiten.
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