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Ergebnis der Suche Dialog , Mitglieder-Level, Nachhaltigkeit (391)

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  • Dipl. -Ing. Volker Reiser
    Antwort von Dipl. -Ing. Volker Reiser , LOG GmbH zu Nachhaltigkeit: Fundamentaler Wandel oder Marketing? von Dr. Winfried Felser | 15.2.2012, 15:45:05 RE: ( 7 ) Nachhaltigkeit: Fundamentaler Wandel oder Marketing?

    Das Thema Nachhaltigkeit und Energieeffizienz ist fest in der Intralogistik verankert und auch verstanden worden. Selbstverständlich besteht immer noch Verbesserungspotential. Das Ganze als Marketing-Gag zu bezeichnen wäre aus unserer Sicht fahrlässig. Die Energieeffizienz wird in naher Zukunft noch deutlich an Bedeutung...  mehr

    Das Thema Nachhaltigkeit und Energieeffizienz ist fest in der Intralogistik verankert und auch verstanden worden. Selbstverständlich besteht immer noch Verbesserungspotential. Das Ganze als Marketing-Gag zu bezeichnen wäre aus unserer Sicht fahrlässig. Die Energieeffizienz wird in naher Zukunft noch deutlich an Bedeutung gewinnen.
  • Dipl. -Ing. Volker Reiser
    Antwort von Dipl. -Ing. Volker Reiser , LOG GmbH zu Ihre Ausstellungsschwerpunkte auf der LogiMAT 2012? von Stefan Hanusch | 15.2.2012, 12:40:29 RE: ( 12 ) Ihre Ausstellungsschwerpunkte auf der LogiMAT 2012?

    Präsentation unserer Lösungen aus den Geschäftsfeldern Logistics Consulting (u. a. Green Logistics, Supply Chain Risk Management), Engineering Support  (u. a. Produktentwicklung; Arbeitsschutz-Management), Data Management (u. a. Logistische Stammdaten und SAP-QM-Daten) sowie Product Lifecycle ...  mehr

    Präsentation unserer Lösungen aus den Geschäftsfeldern Logistics Consulting (u. a. Green Logistics, Supply Chain Risk Management), Engineering Support  (u. a. Produktentwicklung; Arbeitsschutz-Management), Data Management (u. a. Logistische Stammdaten und SAP-QM-Daten) sowie Product Lifecycle Management (u. a. Produktlogistik, Technische Dokumentation).
  • Frank Theis
    Antwort von Frank Theis , TellSell Consulting GmbH | 14.2.2012, 15:01:49 RE: Nachhaltige Profitabilität: Reaktion auf die (kommende) Krise - Änderungen des Wirtschaftsfokus

    Viele unserer Klienten verfügen inzwischen über einen hohen Grad an internationaler, ja globaler Vernetzung. Für Großkonzerne, aber auch für den deutschen Mittelstand haben daher selbst lokale Krisen in anderen Regionen der Welt deutliche Auswirkungen auf das Tagesgeschäft und auf die strategische Ausrichtung. Hinzu...  mehr

    Viele unserer Klienten verfügen inzwischen über einen hohen Grad an internationaler, ja globaler Vernetzung. Für Großkonzerne, aber auch für den deutschen Mittelstand haben daher selbst lokale Krisen in anderen Regionen der Welt deutliche Auswirkungen auf das Tagesgeschäft und auf die strategische Ausrichtung. Hinzu kommt der stetig gestiegene Einfluss der Finanzmärkte auf die Realwirtschaft, wodurch sich die Interdependenzen noch verstärken. Bezüglich des Einflusses einer kommenden Krise – wann auch immer sie diesmal tatsächlich eintritt -  auf die Unternehmensstrategien muss man diese aber wohl für verschiedene Gruppen von Unternehmen differenziert betrachten. Zwei Arten von Unternehmen können dabei als beispielhafte Gegenpole dargestellt werden.

    Zum einen Unternehmen in deren Branche oder in deren Geschäftsmodell die regelmäßigen konjunkturellen Schwankungen aber auch unvorhergesehene Effekte (z.B. Naturkatastrophen) eher zur Normalität gehören (z.B. Logistikbranche, Luftverkehrsbranche). Hier sind die Strategien eher längerfristiger angelegt. Krisensituationen führen da zumeist zu eher „taktischen“ Anpassungen. Bei diesen Unternehmen haben wir auf Basis unserer Erfahrungen aus der Vergangenheit den Eindruck, dass sie mit Maßnahmenpaketen gut ausgestattet sind. Der Charakter der Maßnahmen ist dabei sowohl offensiv als auch defensiv.

    Zum anderen sind Unternehmen zu nennen, die zwar immer wieder konjunkturellen Schwankungen und auch Krisen in der Vergangenheit ausgesetzt waren, die aber eher reaktiv, fast von der Plötzlichkeit überrascht, in diesen agieren. Patentlösungen sind dann meist nur noch kurzfristige Kostenmaßnahmen – unter bewußter Inkaufnahme der Kollateralschäden (z.B. Know-how-Verlust) bei sich wieder belebender Konjunktur. Die strategische Dimension kommt hinzu, wenn durch die Krise ein anstehender Paradigmenwechsel in einer Branche noch beschleunigt wird (z.B. in der Fotobranche) – hier beobachten wir dann häufig ein hohes Beharrungsvermögen auf tradierte Geschäftsmodelle und strategische Inflexibilität.

    Frühzeitige strategische Szenariobetrachtungen und das Zerlegen & Remodellieren von Geschäftsmodellen sind hier ein alternativer Weg. Konsequent und frühzeitig initiiert, kann so ein proaktives Instrumentarium zur frühzeitigen Krisenprävention bzw. -abdämpfung geschaffen werden. Manchmal muss dabei ein Unternehmen allerdings auch dazu bereit sein sich neu zu erfinden.
  • Frank Theis
    Antwort von Frank Theis , TellSell Consulting GmbH | 14.2.2012, 15:00:12 RE: Gewinnoptimierung 2020: Wo sind noch Potenziale in der Wertschöpfungskette?

    Es ist für uns immer wieder erstaunlich, dass ein wichtiger Bereich der Wertschöpfungskette insbesondere bei der systematischen Hebung von Potenzialen immer wieder ausgespart wird: Der Vertrieb. Der Vertrieb wird in vielen Unternehmen immer wieder dadurch „optimiert“, dass operativ der Vertriebsdruck verstärkt...  mehr

    Es ist für uns immer wieder erstaunlich, dass ein wichtiger Bereich der Wertschöpfungskette insbesondere bei der systematischen Hebung von Potenzialen immer wieder ausgespart wird: Der Vertrieb.

    Der Vertrieb wird in vielen Unternehmen immer wieder dadurch „optimiert“, dass operativ der Vertriebsdruck verstärkt wird. In der Praxis beobachtbar an der Erhöhung der Vertriebsziele für die Mitarbeiter, stärkerer persönlicher Steuerung durch die Führungskräfte oder kurzfristigem Austausch von Mitarbeitern. Systematisch werden aber die Ursachen für Ineffizienzen & mangelnde Effektivität im Vertrieb damit nicht angegangen.

    Ein konkretes Beispiel für bestehende Potenziale und deren systematische Erschließung liefert hier das Segment der global aufgestellten Unternehmen mit BtoB-Fokus, einem Produktspektrum von Standardprodukten bis hin zu Individuallösungen sowie Vertriebs- und Produktionseinheiten in verschiedenen globalen Regionen. Häufig organisch und über M&A gewachsen sind diese Unternehmen sowohl Großkonzerne als auch dem Mittelstand zugehörig.

    Die häufig auftretenden Herausforderungen in den globalen Vertriebsorganisationen lassen sich u.a. in fünf Themenbereiche strukturieren – hier liegen dann die Optimierungshebel.

    Kern vieler Ineffizienzen ist in vielen der o.g. globalen Organisationen die starke Heterogenität der Kernabläufe im Vertrieb. Teilweise sind Prozesse dokumentiert, werden aber nicht gelebt oder sie haben über die Länderorganisationen hinweg eine stark divergierende Prozessreife. Schnittstellen zu anderen Unternehmensfunktionen (z.B. Finanzbereich, Marketing, Produktion, Einkauf) sind nicht eindeutig definiert. Hier existieren meist keine internen Service Level Agreements zur internen Erwartungssteuerung. Die Folgen sind hohe interne Ineffizienzen die sich u.a. in häufigen Ad-hoc-Lösungen, Krisen-Eskalationen, langen Reaktionszeiten und Endlos-Schleifen äussern. Die Kunden der Unternehmen spüren diese Ineffizienzen - insbesondere dann, wenn komplexe Serviceleistungen und Produkte angeboten werden oder wenn Leistungen über Landesgrenzen hinweg erbracht werden.

    Ein weiterer Optimierungsbereich ist die Effektivität – also die Kundenorientierung der Prozesse. U.a. bedingt durch die hohe Ressourcenbindung durch die oben beschriebenen ineffizienten Prozesse, bleibt den Mitarbeitern wenig Zeit für die proaktive Bearbeitung ihrer Kunden. Reaktive Vertriebsarbeit (z.B. das Bearbeiten von Ausschreibungen und Anfragen, oder Kundenservice-Leistungen bei Bestandskunden) ist dann deutlich stärker ausgeprägt.  Andererseits steigt bei den Kunden die Professionalität im Umgang mit Beschaffungssituationen. Immer mehr Unternehmensbereiche und Hierarchieebenen sind im sogn. Buying Center vertreten. Die genaue Kenntnis der Herausforderungen, Rahmenbedingungen, Interessenlagen und Entscheiderstrukturen wird immer wichtiger bei der proaktiven Vertriebsarbeit. Durch die Einführung strukturierter Prozesse zur Neukunden-Entwicklung und im Bestandskunden-Management kann hier großes vertriebliches Potenzial gehoben werden.

     

    Mit den Geschäftsprozessen eng verknüpft sind u.a. die Themenfelder Rollenmodell & Skillset, Tools sowie Kompensations- & Anreizsysteme. Teilweise existieren starke Abhängigkeiten zwischen den Bereichen; es empfiehlt sich diese integriert zu analysieren und zu optimieren.

    Bei den Rollenmodellen beobachten wir Abweichungen bei Aufgaben, Stellenbeschreibungen und Funktionsbezeichnungen über die Länderorganisationen hinweg. Zudem ist das vertriebliche Skillset der Mitarbeiter stark unterschiedlich ausgeprägt – und manchmal auch den höher werdenden Kundenanforderungen an sogn. Consultative Selling nicht gewachsen.

    Im Vertrieb existiert eine Vielzahl eingesetzter Tools, z.B. Kalkulationsmodelle, Präsentationen, Investitionsanträge, Freigabeanträge, Angebote, Referenzen, Verträge. Diese sind in globalen Organisationen heterogen ausgeprägt, teilweise auch redundant. Bedingt durch Zukäufe kommen neue Standards hinzu, manchmal wird in Angebotsprozessen „das Rad immer wieder neu erfunden“ – teilweise werden von Mitarbeitern auch selbstentwickelte Eigenlösungen eingesetzt. In Anlehnung an die optimierten Prozesse ist es recht einfach die hier existierende Vielfalt zu reduzieren, bereits existierende, interne Best Practices zu identifizieren und mittels externer Benchmarks neue Standardtools zu entwickeln.

    Die besten Prozesse werden von den Mitarbeitern jedoch nicht gelebt, wenn das Kompensations- & Anreizsystem diese konterkariert. Eine ganzheitliche Kundenorientierung kann die vertriebliche Zusammenarbeit über Produktbereiche oder Länderorganisationen hinweg nötig machen. Gut abgestimmte Prozesse können diese Zusammenarbeit fördern bzw. unterstützen – das Anreizsystem von Vertriebsmitarbeitern und Führungskräften muss jedoch auf diese gewünschte Zusammenarbeit abgestimmt werden. Solange z.B. die Leiter von Länderorganisationen nur alleine an ihrem eigenen Ergebnis gemessen werden, werden sie kaum ernsthaft daran interessiert sein, dass ihre Vertriebsmitarbeiter Kunden grenzüberschreitend bearbeiten.
  • Frank Theis
    Antwort von Frank Theis , TellSell Consulting GmbH | 14.2.2012, 14:58:26 RE: Gewinn 2020 trotz Krise - Mit welchen Maßnahmen gelingt Gewinn trotz Krise?

    Aufsetzend auf den vorgenannten Herausforderungen der Unternehmen kann TellSell Consulting konkret in drei Bereichen Unterstützungs-Leistungen bieten. Im Vertrieb BtoB und BtoC unterstützen wir bei Effizienzsteigerungen und bei stärkerer Ausrichtung am Kunden. Wir erschließen aber auch neue Vertriebskanäle oder...  mehr

    Aufsetzend auf den vorgenannten Herausforderungen der Unternehmen kann TellSell Consulting konkret in drei Bereichen Unterstützungs-Leistungen bieten.

    Im Vertrieb BtoB und BtoC unterstützen wir bei Effizienzsteigerungen und bei stärkerer Ausrichtung am Kunden. Wir erschließen aber auch neue Vertriebskanäle oder initiieren eine Vertriebsinitiative für spezielle Zielgruppen.

    Im Kundenservice und bei den kundengerichteten Geschäftsprozessen stehen derzeit Kostensenkungen durch höhere Prozesseffizienz und Automatisierung hoch im Kurs. Gleichzeitig beschäftigen wir uns aber intensiv mit Serviceinnovationen (z.B. Mobile Convergence, Social Media) und Performance Measurement zur Steigerung der Servicelevel und Erhöhung der Warenverfügbarkeit am Point-of-Sale.

    Bei der strukturierten Entwicklung neuer Geschäftsfelder und -modelle unterstützt TellSell Consulting seine Klienten bereits sehr früh im Trend-Scouting und Innovationsmanagement. Besondere Bedeutung in unserer Arbeit hat anschließend jedoch die Übersetzung von Geschäfts- oder Produktinnovationen in tragfähige neue Geschäftsmodelle. Die Erschließung neuer internationaler Märkte und Zielgruppen runden dann unser Leistungsspektrum ab.

     

    TellSell Consulting fokussiert sich so auf drei Bereiche in denen wir über eine langjährige Expertise in verschiedenen Branchen verfügen. Unsere Projekte basieren auf umfangreichen Erfahrungen in einem recht fokussiert geschnittenen Themenspektrum. Das Lernen von Andern, der Import und Export von Best Practices auch über Branchengrenzen hinweg wird so möglich.
  • Frank Theis
    Antwort von Frank Theis , TellSell Consulting GmbH | 14.2.2012, 14:56:47 RE: Zukünftige Gewinnoptimierung - Lösungsansätze für den eigenen Gewinn trotz Krise

    Unser Unternehmen hat sich vor zwei Jahren – also anlässlich der letzten Krise – inhaltlich neu aufgestellt. Teilweise haben wir uns auf unsere Kernkompetenzen zurückbesonnen, teilweise haben wir neue Beratungsfelder ergänzt. Das Ergebnis ist ein Leistungsportfolio das sowohl Effektivitäts- als auch Effizienzthemen abdeckt...  mehr

    Unser Unternehmen hat sich vor zwei Jahren – also anlässlich der letzten Krise – inhaltlich neu aufgestellt. Teilweise haben wir uns auf unsere Kernkompetenzen zurückbesonnen, teilweise haben wir neue Beratungsfelder ergänzt. Das Ergebnis ist ein Leistungsportfolio das sowohl Effektivitäts- als auch Effizienzthemen abdeckt (3 Kompetenzfelder: Vertrieb, Kundenservice & kundengerichtete Geschäftsprozesse, neue Geschäftsfelder & -modelle) – damit sind wir sowohl in Wachstumszeiten als auch in Krisenzeiten für unsere Klienten ein wertvoller Partner.

    Als wichtige kurzfristige Herausforderungen für Unternehmen in einer zukünftigen Krise können wir bereits heute die Themenfelder Global Sales Excellence und Effizienz in allen kundengerichteten Geschäftsprozessen ausmachen. Längerfristige Präventionsstrategien fallen eher in unser Kompetenzfeld neue Geschäftsfelder & -modelle. In allen drei Feldern sind wir mit unseren Erfahrungen und Methoden gut vorbereitet um unsere Klienten nachhaltig zu unterstützen.

  • Filipe Felix
    Frage von Filipe Felix , NetSkill AG zu Cloud Computing – PaaS-, IaaS-, SaaS-Konzepte als Cloud Service für Flexibilität und Ökonomie in Unternehmen | 13.2.2012, 17:09:34 Best-Practice-Anwendungen und Lösungen in Ihrem Wirkungsbereich

    Der überzeugendste Beleg für den Nutzen eines theoretischen Konzepts sind erfolgreiche Lösungen und Best-Practice-Anwendungen. Was sind Ihrer Meinung nach besonders erfolgreiche Lösungen und Best-Practice-Anwendungen in Ihrem Wirkungsbereich? Welche Bedeutung hat die Energieeffizienz für Ihr Unternehmen...  mehr

    Der überzeugendste Beleg für den Nutzen eines theoretischen Konzepts sind erfolgreiche Lösungen und Best-Practice-Anwendungen.

    Was sind Ihrer Meinung nach besonders erfolgreiche Lösungen und Best-Practice-Anwendungen in Ihrem Wirkungsbereich? Welche Bedeutung hat die Energieeffizienz für Ihr Unternehmen bzw. welche Leistung decken Sie in diesem Umfeld ab? Welche Lösungen haben Sie erfolgreich am Markt etabliert?

    Antworten ( 7 )
  • Markus Bischoff-Wittrock
    Antwort von Markus Bischoff-Wittrock , Kreissparkasse Steinfurt zu Eigene Pläne für 2011/2012 von Dr. Winfried Felser | 13.2.2012, 13:38:57 RE: ( 3 ) Eigene Pläne für 2011/2012

    Krisen sind ja schon fast der Normalfall. Lieber rede ich davon, welche Chancen zur Veränderung daraus entstehen. Als Sparkasse werden wir auch in Zukunft weiter unsere Netzwerke ausbauen, eine tragende Rolle in der Region übernehmen und über Kommunikation dazu beitragen, dass wir alle doch etwas bewegen können. Mit...  mehr

    Krisen sind ja schon fast der Normalfall. Lieber rede ich davon, welche Chancen zur Veränderung daraus entstehen.
    Als Sparkasse werden wir auch in Zukunft weiter unsere Netzwerke ausbauen, eine tragende Rolle in der Region übernehmen und über Kommunikation dazu beitragen, dass wir alle doch etwas bewegen können. Mit unserer Kommunikationslinie „Prinzip MehrWert“ werden wir auch weiterhin verstärkt den Nutzen und die Bedeutung eines regionalen Wirtschaftskreislaufes und die Rolle unserer Sparkasse darin thematisieren. Die Serie von KlimaGut – Produkten werden wir fortsetzen und uns dort engagieren, wo es für die Einwohner des Kreis Steinfurt von Vorteil ist – das sichert auch unseren Erfolg.

    Ich selbst nutze heute schon Erdwärme, Photovoltaik, AutoGas, profitiere von einer guten Wärmedämmung im Haus und bin mit meiner Familie bemüht, Strom zu sparen. Denn langfristig glaube ich, dass wir einen Teil unserer Bequemlichkeit zu Lasten von Energieressourcen aufgeben müssen, damit die Umwelt eine Chance hat.

  • Markus Bischoff-Wittrock
    Antwort von Markus Bischoff-Wittrock , Kreissparkasse Steinfurt zu Konkrete Angebote der Sparkassen im Bereich Nachhaltiger Geldanlagen? von Dr. Winfried Felser | 13.2.2012, 13:37:02 RE: ( 3 ) Konkrete Angebote der Sparkassen im Bereich Nachhaltiger Geldanlagen?

    Zuerst einmal geben das persönliche Anlage- und Risikoprofil wie auch die persönliche Lebenssitutation unserer Kunden den Ausschlag in der Beratung. Zu unseren Produkten gehören auch die Angebote unseres Verbundunternehmens Deka und neuerdings gerade hier auch die Produkte aus der Reihe Deka-Nachhaltigkeit. ...  mehr

    Zuerst einmal geben das persönliche Anlage- und Risikoprofil wie auch die persönliche Lebenssitutation unserer Kunden den Ausschlag in der Beratung.
    Zu unseren Produkten gehören auch die Angebote unseres Verbundunternehmens Deka und neuerdings gerade hier auch die Produkte aus der Reihe Deka-Nachhaltigkeit.

    Doch von besonderem Interesse sind Geldanlageprodukte mit direktem lokalen Bezug. Schon 2006 haben wir sehr gute Erfolge mit dem KinderGlück-Zertifikat erzielt: einem festverzinslichen Produkt aus eigenem Hause, bei dem wir pro 1.000 Euro Anlagesumme 2 Euro in Kinderspielplätze der Region investierten. Über 80.000 Euro konnten wir so zur Verfügung stellen.
    Auch der KlimaGut-Brief aus 2010 und 2011 mit einer fünfjährigen Laufzeit und einem gestaffelten Jahreszins wurde besser verkauft, als wir erwartet hätten. Über 13,25 Mio Euro wurden so von uns eingesammelt und für die Finanzierung von Biogas-, Photovoltaik und energetisch sinnvollen Modernisierungen von Privatkunden als auch Unternehmen verwendet.

    Der Klassiker jedoch ist unsere Sparlotterie in Kombination mit einem regelmäßigen Sparprodukt. Ein Teil der Sparrate fließt in einen Lotterietopf. So kann der Anleger wertvolle Preise gewinnen, ganz sicher gewinnt aber die Region. Denn wiederum ein Teil fließt in einen Spendentopf für sozial, kulturell oder sportliche Förderungen, den wir regional ausschütten. Über 300.000 Euro jährlich können wir so zur Verfügung stellen.

    Sie sehen, Nachhaltigkeit auf allen Feldern bedienen wir – unabhängig von Anleger Segmenten. Und diesen regional vernetzten Gedanken setzen wir auch in Zukunft zielstrebig fort.

  • Markus Bischoff-Wittrock
    Antwort von Markus Bischoff-Wittrock , Kreissparkasse Steinfurt zu Relevanz "Nachhaltiger Geldanlage" für Sparkassen? von Dr. Winfried Felser | 13.2.2012, 13:33:20 RE: ( 3 ) Relevanz "Nachhaltiger Geldanlage" für Sparkassen?

    Gerne stimme ich Ihnen zu, dass zum Nachhaltigkeits-Modell der Sparkassen ideal auch „Nachhaltige Geldanlagen“ passen. Und daher ist das auch nichts Neues für uns. Wichtig ist aber vor allem, erst einmal die Dimensionen und den Begriff der Nachhaltigkeit für uns zu definieren. Nachhaltigkeit bedeutete schon vor Jahren für...  mehr

    Gerne stimme ich Ihnen zu, dass zum Nachhaltigkeits-Modell der Sparkassen ideal auch „Nachhaltige Geldanlagen“ passen. Und daher ist das auch nichts Neues für uns. Wichtig ist aber vor allem, erst einmal die Dimensionen und den Begriff der Nachhaltigkeit für uns zu definieren. Nachhaltigkeit bedeutete schon vor Jahren für uns, unseren ökonomischen und sozialen Auftrag mit einer ökologischen Komponente zu ergänzen. Per Gesetz sind wir (gerne) dazu verpflichtet, uns für die Menschen und Unternehmen in unserem Geschäftsgebiet einzusetzen; unsere Gewinne wiederum in unsere Region zu reinvestieren und damit Gut.es für Schulen, Kindergärten, Vereine und sonstige engagierte Institutionen tun.

    Und da wir hier im Kreis Steinfurt in einem sehr aktiven Umfeld im Hinblick auf Umweltengagement leben, lag es schon vor rund 10 Jahren auf der Hand, uns stärker auf ökologisch wertvolle Maßnahmen zu fokussieren. Hier geht es uns eben nicht nur um Geldanlagen sondern unser ganzheitliches Wirken. Durch die Vernetzung mit der lokalen Agenda des Kreis Steinfurt (ein entwicklungs- und umweltpolitisches Aktionsprogramm) wurden schon frühzeitig Netzwerke geknüpft und Maßnahmen initiiert. Lag der Schwerpunkt früher ausschließlich auf der Finanzierung von Biogas-, Photovoltaikanlagen und ernergetisch sinnvollen Modernisierungen, so wächst die Sensibilität auf der Geldanlagenseite und dem Zukunftsmarkt der Windenergie.

    Über unsere Mitgliedschaft in Vereinen wie „Haus im Glück“ und „energieautark2050“ sind wir gut mit den lokalen Akteuren wie Kommunen, Stadtwerken, Handwerkskammern und Firmen vor Ort vernetzt. Denn nur gemeinsam können wir immer weiter für die Themen der Zukunft sensibiliseren und die Massen durch Kommunikation mobilisieren.

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