Datenkommunikation und Telefonie aus einer Hand: Konvergente Dienste werden der Unternehmenswelt derzeit als Nonplusultra verkauft - häufig mit dem Hinweis auf die schönen niedrigen Telefonkosten, die sich durch Sprachdienste über das Internet Protocol (IP) erzielen lassen. Dabei hat die Verschmelzung der einst getrennten Kommunikationsbereiche Sprache und Daten viel mehr zu bieten - vorausgesetzt, man packt den Umbau der ITK-Infrastruktur richtig an.
Wie man Konvergenz am besten angeht, ist für viele Unternehmen derzeit noch undurchsichtig: Die Marktforscher von IDC fanden in einer Studie unter 440 Unternehmen in neun europäischen Ländern heraus, dass mehr als ein Drittel glaubt, nicht genug über das Thema zu wissen. Dennoch schätzt man bei IDC, dass die Zahl der Unternehmen, die Sprach- und Datendienste in einer Infrastruktur vereinen, von derzeit gut 30 Prozent auf rund 75 Prozent im Jahr 2008 steigen wird. Größter Treiber ist der Wunsch, Kosten zu sparen - auf der Steigerung von Produktivität und Effizienz liegt nach den Umfrage-Ergebnissen noch keine besondere Priorität.
-
0.03 MB
Keine Kommunikationsobjekte vorhanden.





