E-Interview mit Prof. Dr.-Ing. Oliver Kretzschmar (Hochschule der Medien Stuttgart) zum Virtual Roundtable "Media Asset Management"
Seit Einführung der digitalen Fotografie sind Unternehmen, Agenturen und Fotografen einer immer stärker steigenden Bilderflut ausgesetzt. Die anfängliche Organisation der Daten in Filesystemen ist vielfach neuen Organisationsformen gewichen. Bilddatenbanken oder sogenannte Media-Assett-Management Systeme (MAM) übernehmen seit Ende der Neunzigerjahre verstärkt die Aufgabe des Speichern. Angereichert mit zusätzlichen Informationen wie Schlagworten, Artikelnummern und Metainformationen stellen diese Systeme sicher, dass Bilder und Medien nicht nur gespeichert werden, sondern insbesondere auch wiedergefunden werden. Zusätzliche Funktionalitäten wie die des Umrechnens von Bildern in andere Formate und Auflösungen oder des automatischen Downloads erweitern das Angebotsspektrum dieser Systeme. Durch neue Systeme wie Dokumentenmanagement, PIM, PDM und CMS verändert sich aber auch das Aufgabenfeld von MAM ständig, da Medien in allen diesen Systemen verwendet und auch verwaltet werden.
Wie diese Entwicklung weitergeht ist eine der Kernfragen für den Markt Media-Asset Management. Hier antworten Experten auf die 5 wichtigsten Kernfragen und geben Ihre jeweilige Einschätzung.
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