Fremdwährungsanleihen - Vorfahrt für Liquidität
Interview mit Christian Bender (Fondsmanager HANSAINVEST)Fremdwährungsanleihen - Vorfahrt für Liquidität
Hohe Zinsen und Sicherheit in Skandinavien - Australische Staatsanleihen bieten Aussichten auf Währungsgewinne
Lage, Lage, Lage - das ist die klassische Antwort auf die wichtigsten drei Kriterien für eine erfolgreiche Immobilienanlage. Umgemünzt auf das Management eines Portfolios verzinslicher Wertpapiere lautet die Antwort spätestens seit der Finanzmarktkrise 2008 Liquidität, Liquidität, Liquidität. Gerade für das Management eines Rentenfonds, der sich - zumindest auf institutioneller Seite - immer kurzfristiger agierenden Investoren gegenübersieht, ist die Wiederverkäuflichkeit einer Anleihe das bestimmende Kriterium geworden. Konnte sich das Fondsmanagement früher darauf konzentrieren, attraktive Zusatzrenditen durch die Kombination exotischer, zumindest aber kleinerer Marktsegmente in den unterschiedlichsten Währungen zu erwirtschaften, hat sich das Arbeitsumfeld gründlich gewandelt.
Liquidität ist Trumpf
Liquidität und damit die Größe eines Marktes sind heute Trumpf: Auf der Währungsseite spricht das für Dollar, Euro und Yen. In den einzelnen Währungen sind Staatsanleihen erste Wahl - gute Bonität vorausgesetzt. Stehen Letztere nicht zur Wahl, scheint es heutzutage sicherer, Anleihen großer, solide finanzierter Industrieunternehmen zu wählen. Denn einem langfristig denkenden Management scheinen die negativen Folgen eines Zahlungsverzugs mit Blick auf den künftigen Zugang zum Kapitalmarkt präsenter zu sein als so mancher Regierung. Doch gute Bonität bringt - und da schließt sich der Kreis - zunehmend weniger Zinsen. [...]
Den vollständigen Beitrag von Christian Bender finden Sie als pdf-Datei im Anhang!
Quelle: Sonderbeilage Börsen-Zeitung
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