Weltweit leben immer noch mehr als 1,4 Milliarden Menschen in absoluter Armut; sie verfügen über weniger als 1,25 $ pro Tag um ihren Lebensunterhalt zu bestreiten. Demgegenüber stehen Investoren in Industrieländern, die nach neuen Möglichkeiten suchen, ihr Geld sinnvoll und zugleich rentabel anzulegen. In den letzten Jahren haben sich -vor allem in Europa- immer mehr Mikrofinanzfonds entwickelt, die Arm und Reich wirtschaftlich zusammenführen. Diese Fonds ermöglichen den Menschen in Entwicklungs- und Schwellenländern die Finanzierung von Existenzgründung oder -festigung und bieten den Investoren zugleich eine faire Rendite mit sehr geringen Schwankungsrisiken.
Vor diesem Hintergrund ist es erfreulich, dass informierte Investoren mittlerweile unter fast 30 Mikrofinanzfonds in Europa auswählen können. Die Investitionsmöglichkeiten reduzieren sich nach der Analyse des GOOD GROWTH INSTITUTs auf 14 Produkte, wenn man nur offene Fonds in Betracht zieht. Dabei handelt es sich um die Produkte, die mindestens auf monatlicher Basis eine Wertfeststellung haben und welche die Anleger mindestens halbjährlich kaufen oder verkaufen können. Wer erwartet, innerhalb dieses überschaubaren Marktangebots weitestgehend identische Produkte vorzufinden, sieht sich angesichts der vorliegenden Studie überrascht. Sehr unterschiedlich sind die Schwerpunkte der Fonds und auch die formalen Anlagekriterien.
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