Filter
Filter
ALLE THEMEN
ALLE BRANCHEN
ALLE REGIONEN
AKTUALITÄT
QUALITÄT
RE: ( 11 ) Wie sieht ein typisches Projekt im Bereich Online Assessments aus?
  • Ein Online Assessment-Projekt beginnt mit einer genauen Anforderungsanalyse. Zunächst werden also die konkreten Kundenbedürfnisse ermittelt, aus denen dann ein Lösungsmodell abgeleitet und konkretisiert wird. In enger Abstimmung mit unseren Kunden werden die benötigten Instrumente, erfassten Kompetenzen, Auswertungen und Rückmeldungen sowie die Prozesse gemeinsam definiert und schließlich von uns umgesetzt. Wichtig ist uns bei allen Projekten der Bezug der eingesetzten Verfahren und Prozesse zum Kompetenzmodell des Unternehmens, zu seiner Kultur und natürlich auch die Orientierung des Verfahrens an der strategischen Ausrichtung des Unternehmens. Die Bandbreite unserer Projekte reicht dabei vom einfachen Einsatz eines Online Assessments über die unternehmensspezifische Anpassung und Neuentwicklung von Online Assessments bis hin zur Implementierung eines kompletten, spezifisch für den einzelnen Kunden gestalteten Auswahlprozesses einschließlich Workflows. Folglich sind auch die Kosten für Online Assessment-Projekte abhängig vom Anpassungs- und Entwicklungsumfang. Üblicherweise fallen einmalig Konstruktions- und Implementierungskosten sowie regelmäßige Lizenzkosten an. Typischerweise stammen unsere Projektpartner dabei aus dem HR-Bereich des Kundenunternehmens oder sie sind Linienführungskräfte im Unternehmen. Ergänzt wird das Projektteam in den meisten Fällen um die Personalvertretung, den Datenschutzbeauftragten und die Vertreter des IT-Bereichs.   Eine Befürchtung, die in manchen Branchen mit traditionell eher geringen Bewerberzahlen (z.B. Versicherungsaußendienst) immer wieder geäußert wird, ist die Filterwirkung des Auswahlverfahrens. Man möchte in diesen Branchen natürlich nur ungern allzu harte Kriterien anlegen und möglichst keinen Bewerber ablehnen. Aus unserer Sicht spricht dies jedoch ganz und gar nicht gegen den Einsatz von Auswahlverfahren im Allgemeinen oder Online Assessments im Speziellen. Stattdessen sollte es vielmehr das Ziel sein, eine Negativauswahl zu treffen, d.h. die Bewerber erkennen, die definitiv nicht geeignet sind und bereits frühzeitig aus dem Auswahlprozess ausgeschlossen werden können. Man muss sich nur vor Augen führen, welche negativen Folgen die Einstellung ungeeignter Bewerber nach sich ziehen kann: Erhöhung der Fluktuation durch mangelnde Passung von Mitarbeiter und Unternehmen, steigender Anteil unzufriedener, schlecht betreuter Kunden und damit sinkende Produktionszahlen, um nur einige zu nennen. Eine weitere oft geäußerte Befürchtung ist die Angst vor Manipulation durch die Bewerber. Durch die räumliche Flexibilität von Online Assessments verlagern viele Unternehmen die Durchführung an den heimischen PC des Bewerbers. Eine sichere Kontrolle der Identität des Teilnehmers ist dadurch natürlich nicht mehr gewährleistet. Dies stellt jedoch kein Problem dar, denn das Online Assessment sollte stets als lediglich ein Baustein des Auswahlprozesses gesehen werden, der im Sinne der bereits oben angesprochenen Negativauswahl lediglich die ungeeignetsten Bewerber vom weiteren Auswahlprozess ausschließt. Sollte sich ein Bewerber, was jedoch sehr selten vorkommt, durch das Online Assessment „schummeln“, wird dies spätestens bei einem der nachfolgenden Auswahlschritte auffallen. Um darüber hinaus die Verfälschungsgefahr noch weiter zu reduzieren, enthält jedes unserer Online Assessments verschiedene Mechanismen, die Manipulationen erschweren (u.a. individuelle, einmalig nutzbare Anmeldedaten, diverse Randomisierungsfunktionen).  
    mehr lesenweniger lesen
 
Bisher gibt es in dieser Liste noch keine Einträge
current time: 2014-07-30 07:19:40 live
generated in 1.240 sec