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RE: ( 9 ) Überwiegen für Social Media im B2B-Bereich die Risiken oder die Chancen?

Stefan Swertz
Antwort von Dipl. Kfm. Stefan Swertz, adisfaction AG zu Überwiegen für Social Media im B2B-Bereich die Risiken oder die Chancen? von Jörg Jörissen | 1.9.2011, 8:57:41 RE: ( 9 ) Überwiegen für Social Media im B2B-Bereich die Risiken oder die Chancen?
An Social Media führt kein Weg vorbei. Man sollte sich nur darüber im Klaren sein, welche Ziele sich darüber erreichen lassen und für welche Zwecke man besser andere Medien nutzt. Im Zweifel sollten Unternehmen ihre Agenturen um eine fundierte Einschätzung bitten.

Hinter Social Media im B2B-Bereich steht ein ganz bestimmter Treiber: Menschen verfügen über eine berufliche Identität. Wir alle haben ein Profi-Profil, das eng mit dem Bedürfnis verknüpft ist, sich selbst mit anderen zu vergleichen, auszutauschen und zu vernetzen. Die eigenen Kompetenzen und Grenzen kennen wir, weil wir uns ständig in anderen spiegeln. Social Media helfen uns dabei. Der anhaltende Erfolg von Linkedin, XING und auch der Competence Site ist der beste Beweis.

Unternehmen ziehen Nutzen aus diesem Bedürfnis, wenn sie genau an dieser Stelle Bestätigung und Unterstützung anbieten. Sie sollten auf Augenhöhe die professionelle Identität ihrer Zielgruppen ansprechen und dabei Leistungen erbringen, die ihren Kontakten nutzen.

Kritik – als Risiko - sollte stets als wichtiges Warnsignal verstanden, hilfsbereit beantwortet und so entkräftet werden. So lange man negatives Feedback nicht ignoriert oder darauf „patzig“ reagiert, sondern im Gegenteil verständnisvoll aufgreift und die Probleme zu lösen versucht, kann nichts passieren.

Liefert ein Unternehmen diese Mehrwerte und hält es sich an diese Regeln, werden sich seine Stakeholder bereitwillig als „Freunde“ outen. Ein gutes Beispiel: Die Facebook-Seite von DATEV hat über 2.600 Fans
(http://www.facebook.com/dateveg).
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