Online-Trading in der Schweiz -
Interview mit André Buck (Scoach Schweiz AG)
Herr Buck, zunächst die obligatorische Frage: Welche Erinnerungen haben Sie an Ihr erstes privates Wertpapiergeschäft?
André Buck: In den 80er Jahren waren japanische Optionsscheine sehr aktuell und da kam ich das erste Mal mit Finanzprodukten in Berührung. Ich kaufte damals Warrants mit einem unaussprechlichen Namen und wunderte mich dann, warum ich keinen Gewinn erzielte.
Der Deutsche und der Schweizer Markt für strukturierte Produkte haben viele Gemeinsamkeiten. Lassen Sie uns zunächst über die Unterschiede sprechen.
André Buck: Von der Auftragserteilung bis zur Abwicklung eines Trades bestehen eigentlich nur Unterschiede. Dies beginnt schon bei der Anzahl der Produkte: Während in Deutschland rund 430.000 Produkte gelistet sind, sind es in der Schweiz 27.000. Hier gibt es mit Scoach nur eine Börse für Strukturierte Produkte, in Deutschland stehen mit Scoach und Euwax wax zwei Alternativen zur Verfügung. Anders als in Deutschland, kennt man in der Schweiz das Spezialistenmodell nicht: hier stellen die Emittenten direkt an der Börse verbindliche Quotes, die innerhalb von Sekunden ausgeführt, abgerechnet und dem Kunden ins Depot verbucht werden. Die Produkte sind allerdings weitgehend identisch und bieten in Deutschland wie in der Schweiz Zugang zu neuen Basiswerten und Auszahlungsprofilen. Last but not least steht der Kunde mit seinen Bedürfnissen in beiden Märkten ganz klar im Vordergrund.
Wie ist der Ablauf einer börslichen Order via Scoach in Zürich?
André Buck: Eine Order wird beispielsweise via ebanking eingegeben und gelangt über eine Schnittstelle der SIX Swiss Exchange ins Handelssystem der Börse und somit in das jeweilige Auftragsbuch des entsprechenden Produktes. Abhängig von der Limite und der Auftragsgröße wird der Auftrag ausgeführt oder verbleibt [...]
Das vollständige Interview aus dem Kundemagazin "Marktbeobachtung Mai 2010" finden Sie als PDF-Datei im Anhang!
-
0.34 MB
Keine Kommunikationsobjekte vorhanden.







