Die Globalisierung schreitet voran und führt in nahezu allen Branchen zu einer immer stärkeren Vernetzung und Arbeitsteilung in allen Arbeitsbereichen – von der Entwicklung bis zur Produktion und zum Service. Jüngstes Beispiel sind die Pläne von Daimler, die Produktion der A- und B-Klasse nach Ungarn zu verlagern, sowie von VW, die Produktion in Russland auszubauen.
Vor dem Hintergrund massiv gestiegener Rohstoff- und Energiepreise kommt dem Supply Chain Management eine immer größere Bedeutung zu. Nur mit modernsten Softwarelösungen sind fein justierbare Supply Chains möglich, die maximale Effizienz bei höchstmöglicher Flexibilität bieten.
In der ersten Jahreshälfte 2007 verkaufte Toyota (Japan) weltweit 4,72 Mio. Fahrzeuge und verdrängte damit General Motors (GM, USA) mit 4,67 Mio. verkauften Fahrzeugen von der Position des größten Autoherstellers der Welt.
Toyotas Reputation für Zuverlässigkeit und erstklassigen Kundenservice sind wohl die Hauptgründe für diesen Erfolg, der jedoch ohne ein erstklassiges globales Supply-Chain-Management – The Toyota Way – nicht möglich gewesen wäre.
Es sind jedoch nicht nur die Firmengiganten, die durch Globalisierung und effiziente Supply Chain-Strategien profitieren.
GGB mit Sitz in Heilbronn ist der weltgrößte Hersteller für Metall-Polymer Plain Bearings mit mehr als 50.000 Kunden und 23 Standorten in 20 Länder.
GGB ist durch Fusionen and Übernahmen enorm gewachsen und begegnete der entstandenen Heterogenität von internen Prozessen und Systemen durch konsequentes Produkt- und Kunden- Informations-Management, um so den Order Management-Prozess weltweit zu vereinheitlichen.