Erfolgreich eine Stelle zu besetzen, wenn man aus einer großen Zahl von Bewerbern wählen kann, ist ungleich leichter, als wenn es davon nur wenige gibt. Der demografische Umbruch wird die Personalauswahl jedoch genau mit dieser Problemstellung konfrontieren. Wenn schrumpfende Bewerberzahlen einerseits und die zunehmende Überalterung von Erwerbstätigen andererseits nicht zu Personalengpässen führen sollen, müssen Personalarbeit und Managementdiagnostik ihre Zielsetzungen entsprechend ändern bzw. erweitern. Das heißt: Erstens muss in noch stärkerem Maß der Fehler vermieden werden, die falschen Bewerber einzustellen. Zweitens ist es zukünftig fast noch wichtiger, dass potenziell geeignete Bewerber nicht übersehen werden. Um dies zu gewährleisten, muss die Berufseignungsdiagnostik, auch Potenziale von Gruppen erkennen, die sie bislang eher vernachlässigt hat, wie zum Beispiel ältere Menschen, Frauen oder In- und Ausländer mit Migrationshintergrund. Benötigt werden dazu unter anderem diagnostische Tools, die kult rellen oder geschlechtlichen Unterschieden Rechnung tragen.
- Ausbildung zum Bankkaufmann, Studium Politikwissenschaften, Psychologie und Germanistik
- Junior Berater bei Fenner Interselect HRC, Schwerpunkt Financial Services
- Projektleiter bei der Deininger Unternehmensberatung GmbH, Schwerpunkt Automobilwirtschaft, klassische Industrie, Banken/Versicherungen
- Berater bei Courland Automotive Practice GmbH,...