In seinem Buch „Ist Deutschland noch zu retten?“ hat ifo-Präsident Hans-Werner Sinn die Lohnkosten als „entscheidende strategische Variable zur Wiedererlangung der Wettbewerbs-fähigkeit Deutschlands“ ausgemacht. Um den Anschluss an andere Industrienationen wieder zu finden, empfiehlt er eine Erhöhung der Wochenarbeitszeit ohne Lohnausgleich von 38 auf 42 Stunden. Dabei gilt es aber zu bedenken, dass derartige Maßnahmen nur Wirkung zeigen, wenn die Arbeitszeit entsprechend produktiv gestaltet und Über- bzw. Unterbesetzungen weitestgehend vermieden werden. Die Quintessenz muss also lauten: Die richtigen Mitarbeiter mit der richtigen Qualifikation am richtigen Ort und zur richtigen Zeit einsetzen ‑ bedarfsabhängig und im Einklang mit anderen unternehmerischen Messgrößen. Fünf Thesen machen deutlich, warum das „Just-in-Time“-Prinzip für den Einsatz von Mitarbeitern künftig an Bedeutung gewinnen wird und wohin sich die Personaleinsatzplanung langfristig entwickeln muss.
seit 1999 Vorsitzender des Vorstandes seit 1987 Gründer und alleiniger Gesellschafter der ATOSS® Software GmbH bis 1987 Geschäftsführender Gesellschafter eines IT Dienstleisters und Software Distributors Programmierer bei der Phillips Data Systems