Das ECC Handel hat 129 kleine und mittelständische Handels- und Dienstleistungsunternehmen zur Beschaffung über elektronische Marktplätze befragt. Dabei beteiligten sich insbesondere Unternehmen mit einer überdurchschnittlich hohen Internetaffinität an der Erhebung; für diese dürfte die Auseinandersetzung mit elektronischen Marktplätzen relevanter sein als für die Gesamtheit der deutschen Händler und Dienstleister. Die Ergebnisse zeigen, dass dem Internet, verglichen mit anderen verfügbaren Optionen zur Abwicklung der Beschaffung, mittlerweile die beste Eignung zugesprochen wird. Dementsprechend hoch sind die von den Befragten bereits über das Internet abgewickelten Beschaffungsvolumina: Fast 30 % der Güter für den eigenen Bedarf und über 20 % der Güter für den Weiterverkauf werden über das Internet beschafft. Elektronischen Marktplätzen kommt dabei eine hohe Bedeutung zu: Deren Anteil liegt bei über 17 bzw. 16 %. Die Teilnehmer wurden für die Studie über ihre Einschätzungen, Erfahrungen und Erwartungen im Zusammenhang mit der Beschaffung über elektronische Marktplätze befragt. Die Fragen behandelten bspw. die Eignung verschiedener Warenarten, die bedeutenden Schwierigkeiten und Probleme oder die Auswahlkriterien für Marktplätze.
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