Wer neue Anwendungen und Dienste in einem heterogenen Geldautomaten-Netzwerk einführen will, stößt schnell an Grenzen. Kosten und Zeitaufwand sind gewaltig. Die Multivendor-Software von Wincor Nixdorf zeigt den Weg aus dem Dilemma. Namhafte Banken sind ihn schon gegangen. Mit Alliance & Leiceister kommt ein weiterer Kunde hinzu und erwirbt die 50.000ste Lizenz.
In vielen Banken ist der Geldautomaten- Park Schritt um Schritt über Jahre hinweg gewachsen, und das relativ ungeordnet. Schon nach kurzer Zeit ist daher in vielen Fällen eine unübersichtliche Architektur entstanden, dank der häufig verfolgten Zwei- oder Drei-Lieferanten-Strategie. In den Filialen und an Drittplatzstandorten finden sich Systeme der unterschiedlichsten Hersteller, und das in verschiedenartigen Ausführungen. Jede Hardware arbeitet dazu mit eigener Software. Neue Anwendungen oder Releasestände lassen sich nur unter hohem Aufwand einführen. Untereinander können die Geldgeräte nur in Ausnahmefällen kommunizieren, die Verbindung zum Host bedingt in der Regel kostenintensive Programmierarbeit. In Extremfällen bringen es Banken wie etwa die Shanghai Pudong Development Bank (SPDB) auf ein Geldautomatennetz mit 20 verschiedenen Gerätetypen von fünf Herstellern.
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