In den letzten Jahren taucht immer häufiger der Begriff Workforce Management auf. Auch wir verwenden ihn ganz automatisch im Zusammenhang mit unserer Software. Doch was bedeutet dieser Begriff eigentlich?
Workforce Management Von Brit Gebhardt erschienen in Erfolgszeiten 2/2004 In den letzten Jahren taucht immer häufiger der Begriff Workforce Management auf. Auch wir verwenden ihn ganz automatisch im Zusammenhang mit unserer Software. Doch was bedeutet dieser Begriff eigentlich? Ursprünglich kommt der Begriff aus dem Bereich der Call Center und ist das Synonym für Personaleinsatzplanung. Warum spricht man also nicht weiterhin einfach von Personaleinsatzplanung? Heutzutage versteht man unter Workforce Management einfach viel mehr als „nur“ die bloße EDV- gestützte Personaleinsatzplanung. Es ist zu einem Oberbegriff geworden, der die Bereiche Personalbedarfsermittlung, Einsatzplanung und Zeiterfassung zusammenfasst. Also nichts anderes als Zeitwirtschaft? Doch, denn während unter dem Begriff Zeitwirtschaft die Zeiterfassung im Vordergrund steht, ist es beim Workforce Management eindeutig die Personaleinsatzplanung. Viele Zeitwirtschaftsanbieter haben inzwischen den Trend erkannt, dass es nicht mehr nur ausreichend ist, die Arbeitszeiten der Mitarbeiter zu erfassen und ordnungsgemäß abzurechnen. Sie bieten inzwischen zusätzlich auch Module zur Personaleinsatzplanung an, vielleicht sogar auch eine vorgeschaltete Personalbedarfsermittlung. Doch ihr Know-How ist und bleibt bei der Zeiterfassung am größten. Andere Unternehmen beschäftigen sich dagegen „schon immer“ mit der Personaleinsatzplanung als Schwerpunkt. Sie haben inzwischen Module entwickelt, die eine vollautomatische Einsatzplanung durchführen können und sie beherrschen die Techniken der Personalbedarfsermittlung aus dem Effeff. Kurz gesagt, sie haben den Schritt von der Zeitwirtschaft zum Workforce Management schon seit langen vollzogen. Die Entwicklung ist damit jedoch noch lange nicht abgeschlossen. Für viele Unternehmen ist es zunehmend wichtiger, Daten auf eine einheitliche Basis zu stellen, Informationen vergleichbarer zu machen und verschiedene Programme miteinander zu verknüpfen, um einen möglichst großen Nutzen aus den Investitionen ziehen zu können. Fazit: Workforce Manage-ment ist die Zukunft der Zeitwirtschaft und ein Ende der Entwicklung ist noch lange nicht abzusehen.