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Wer sollte für Personaleinsatzplanung der Treiber im Unternehmen sein?

Manuel Pradas
Frage von Manuel Pradas, NetSkill AG zu Personaleinsatzplanung/ Workforce Management | 3.11.2011, 12:01:02 Wer sollte für Personaleinsatzplanung der Treiber im Unternehmen sein?
Wie können Controller, Personaler, Organisationsentwickler und Strategen für ein gemeinsames Vorgehen gewonnen werden, um Unternehmen fundamental zu verändern und eine „ideale“ PEP-Lösung zu realisieren? Welche anderen Konzeptwelten/Prioritäten sind hier u.U. hinderlich? Wer sollte für Personaleinsatzplanung der Treiber im Unternehmen sein bzw. wo und wie sollte die Personaleinsatzplanung im Rahmen einer Gesamtkonzeption im Unternehmen verankert werden?
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  • Guido Zander
    Antwort von Guido Zander, Dr. Scherf Schütt & Zander GmbH zu Wer sollte für Personaleinsatzplanung der Treiber im Unternehmen sein? von Manuel Pradas | 9.12.2011, 10:49:57 RE: ( 3 ) Wer sollte für Personaleinsatzplanung der Treiber im Unternehmen sein?

    Im ersten Schritt ist eine Personaleinsatzplanung die Lösung eines Problems der operativen Abteilungen, welche immer flexibler auf Kundenwünsche eingehen und gleichzeitig oft auch wirtschaftlicher werden müssen. Insofern sitzen diesen Abteilungen oft der Vertrieb und das Controlling im Nacken. Die Personalabteilung wird... mehr

    Im ersten Schritt ist eine Personaleinsatzplanung die Lösung eines Problems der operativen Abteilungen, welche immer flexibler auf Kundenwünsche eingehen und gleichzeitig oft auch wirtschaftlicher werden müssen. Insofern sitzen diesen Abteilungen oft der Vertrieb und das Controlling im Nacken. Die Personalabteilung wird benötigt, um die für flexiblen Personaleinsatz notwendigen Rahmenbedingungen in den Betriebsvereinbarungen zu schaffen und die notwendigen Schulungs- bzw. Personalentwicklungsmaßnahmen zu managen. Inhaltlicher Treiber müsste demnach am ehesten die operative Einheit sein. Wir haben es aber auch schon oft erlebt, dass die Projektleitung aus der Personal- oder auch IT-Abteilung kam. Insgesamt ist es eher unwichtig, wer der Treiber oder Projektleiter ist solange alle an einem Strang ziehen. Aus unserer Erfahrung heraus kann aber eine größere Veränderung nur gelingen, wenn das Top-Management hinter dem Projekt steht und auch Gesicht zeigt.

  • Karl-Adolf Gerstenecker
    Antwort von Karl-Adolf Gerstenecker, MEP24 Software GmbH zu Wer sollte für Personaleinsatzplanung der Treiber im Unternehmen sein? von Manuel Pradas | 10.11.2011, 14:40:30 RE: ( 2 ) Wer sollte für Personaleinsatzplanung der Treiber im Unternehmen sein?

    Ganz klar, der Treiber muss die Unternehmensleitung sein! Einsatzplanung ist Führungsaufgabe, die Führungskräfte entscheiden, wie die Abläufe funktionieren, wie viel Zeit man für die Kunden hat.

    Ganz klar, der Treiber muss die Unternehmensleitung sein! Einsatzplanung ist Führungsaufgabe, die Führungskräfte entscheiden, wie die Abläufe funktionieren, wie viel Zeit man für die Kunden hat.
  • Burkhard Scherf
    Antwort von Dr. Burkhard Scherf, Dr. Scherf Schütt & Zander GmbH zu Wer sollte für Personaleinsatzplanung der Treiber im Unternehmen sein? von Manuel Pradas | 3.11.2011, 13:17:52 RE: (1) Wer sollte für Personaleinsatzplanung der Treiber im Unternehmen sein?

    Zwei Komponenten müssen zusammenkommen, um die Verantwortlichen für ein PEP-Projekt zu gewinnen: Erstens müssen die Potentiale deutlich gemacht werden, die durch einen optimierten Personaleinsatz gewonnen werden können. Zweitens müssen die Entscheider verstehen, wie ein solches Vorhaben realisiert werden... mehr

    Zwei Komponenten müssen zusammenkommen, um die Verantwortlichen für ein PEP-Projekt zu gewinnen: Erstens müssen die Potentiale deutlich gemacht werden, die durch einen optimierten Personaleinsatz gewonnen werden können. Zweitens müssen die Entscheider verstehen, wie ein solches Vorhaben realisiert werden kann. Beides gemeinsam sollte genügend Energie erzeugen, um ein Projekt durchsetzen zu können.

    Hinderlich ist u.E. vor allem, dass zu wenige Entscheider heute schon eigene Erfahrung mit solchen Vorhaben vorweisen können. Das Thema gilt deshalb als schwierig, die konkrete Lösungsvision fehlt und deshalb fasst man es lieber gar nicht erst an.

    Wichtig ist, dass für ein solches Projekt die operativ Verantwortlichen und die Personaler konstruktiv zusammenarbeiten. Die operativen Führungskräfte stehen in der Kostenverantwortung für ihre Mitarbeiter und müssten von daher ein starkes Interesse an einer verbesserten PEP haben. Außerdem machen sie die Vorgaben zum quantitativen und qualitativen Personalbedarf. Die Personaler können und müssen hier eine starke Unterstützerrolle einnehmen, indem sie sich um die Rahmenbedingungen und Werkzeuge kümmern. PEP ist geradezu ein ideales Thema für den Personalbereich um zu demonstrieren, dass man wirklich ein strategischer Geschäftspartner der operativen Bereiche ist. Hier können aus der Personalabteilung wertvolle Beiträge für eine Optimierung der operativen Abläufe kommen. Leider wird diese Rolle nach unserer Erfahrung bisher noch zu selten von den Personalern eingenommen.

    Nachdem die PEP ein Thema mit großer Breitenwirkung ist, braucht sie aber auch die Unterstützung des Top-Managements, um wirksam umgesetzt zu werden.
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