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RE: (1) Wer sollte für Personaleinsatzplanung der Treiber im Unternehmen sein?

Burkhard Scherf
Antwort von Dr. Burkhard Scherf, Dr. Scherf Schütt & Zander GmbH zu Wer sollte für Personaleinsatzplanung der Treiber im Unternehmen sein? von Manuel Pradas | 3.11.2011, 13:17:52 RE: (1) Wer sollte für Personaleinsatzplanung der Treiber im Unternehmen sein?

Zwei Komponenten müssen zusammenkommen, um die Verantwortlichen für ein PEP-Projekt zu gewinnen: Erstens müssen die Potentiale deutlich gemacht werden, die durch einen optimierten Personaleinsatz gewonnen werden können. Zweitens müssen die Entscheider verstehen, wie ein solches Vorhaben realisiert werden kann. Beides gemeinsam sollte genügend Energie erzeugen, um ein Projekt durchsetzen zu können.

Hinderlich ist u.E. vor allem, dass zu wenige Entscheider heute schon eigene Erfahrung mit solchen Vorhaben vorweisen können. Das Thema gilt deshalb als schwierig, die konkrete Lösungsvision fehlt und deshalb fasst man es lieber gar nicht erst an.

Wichtig ist, dass für ein solches Projekt die operativ Verantwortlichen und die Personaler konstruktiv zusammenarbeiten. Die operativen Führungskräfte stehen in der Kostenverantwortung für ihre Mitarbeiter und müssten von daher ein starkes Interesse an einer verbesserten PEP haben. Außerdem machen sie die Vorgaben zum quantitativen und qualitativen Personalbedarf. Die Personaler können und müssen hier eine starke Unterstützerrolle einnehmen, indem sie sich um die Rahmenbedingungen und Werkzeuge kümmern. PEP ist geradezu ein ideales Thema für den Personalbereich um zu demonstrieren, dass man wirklich ein strategischer Geschäftspartner der operativen Bereiche ist. Hier können aus der Personalabteilung wertvolle Beiträge für eine Optimierung der operativen Abläufe kommen. Leider wird diese Rolle nach unserer Erfahrung bisher noch zu selten von den Personalern eingenommen.

Nachdem die PEP ein Thema mit großer Breitenwirkung ist, braucht sie aber auch die Unterstützung des Top-Managements, um wirksam umgesetzt zu werden.
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