Kaum ein Unternehmen kommt dieser Tage umhin, sich Gedanken über Personalkosteneinsparungen zu machen. Dabei gilt zunächst: Schnelle, unüberlegte Entscheidungen haben noch selten geholfen.
Besonnenes Krisenmanagement ist angesagt. Patentrezepte gibt es dabei nicht. Dafür aber eine Reihe von effektiven Werkzeugen, die maßgeschneidert für das jeweilige Unternehmen eingesetzt werden können.
Zunächst muss nach einer genauen Analyse der wirtschaftlichen Situation Klarheit geschaffen werden, wie dringend die Maßnahmen sind und welche Einsparpotenziale kurz-, mittel- und langfristig erzielt werden sollen. Danach richtet sich, ob zunächst ein milderes Mittel eingesetzt werden kann oder ob gleich schwerere Eingriffe nötig sind. In der Regel wird man jedoch als erstes mit der Feile arbeiten, bevor man mit dem Hobel zu Werke geht.
Erste mildere Mittel sind die Nutzung der natürlichen Fluktuation (Auslaufenlassen von Befristungen, Abschluss von Altersteilzeitverträgen), der Abbau von Leiharbeit sowie die Reduzierung von Überstunden. Sind diese Mittel ausgereizt, dann sind einschneidendere Maßnahmen erforderlich. Denkbar sind hier – wie schon von vielen Unternehmen praktiziert – die Einführung von Betriebsferien und die mit dem Konjunkturpaket II durch staatliche Zuschüsse noch mehr geförderte Kurzarbeit.
Dieser Beitrag ist im Programm-Guide der Haufe Akademie erschienen. Den Programm-Guide finden Sie hier.
Praxisnahe Fortbildungsangebote zu den entsprechenden Themen finden Sie hier: Auf der Messe "Zukunft Personal 2009" finden Sie die Haufe Akademie am Stand R.35 in Halle 5.2
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