Wertorientierte Kennzahlen, Investitions- und Working Capital Management immer wichtiger
Die Unternehmenssteuerung mittels wertorientierter Kennzahlen hat sich neben derjenigen durch traditionelle, rentabilitätsorientierte Kennzahlen etabliert. Viele Unternehmen wollen ‑ nicht zuletzt aus diesem Grund - künftig dem Investitionscontrolling und Working Capital Management noch mehr Gewicht einräumen. Dies sind die zentralen Ergebnisse der zweiten Benchmarking-Studie von Horváth & Partners zur Steigerung der Kapitaleffizienz, an der sich 101 Unternehmen aus dem deutschsprachigen Raum beteiligten. Sie gaben Auskunft über die aktuellen Praktiken und zukünftigen Entwicklungen in den Bereichen des Investitions-, des Working Capital und des Finanzmanagements. Wie schon in der 2003 durchgeführten Studie wurden zudem einschlägige Kennzahlen und branchenspezifische Benchmarks ermittelt.
Die wichtigsten Ergebnisse: Mehr als die Hälfte der Unternehmen will zukünftig die monetären Konsequenzen von Investitions- und Desinvestitionsentscheidungen sowohl auf den Unternehmenswert als auch auf künftige Bilanzen, Gewinn- und Verlustrechnungen sowie Cashflow-Rechnungen stärker beachten als heute. Mehr als 85 Prozent der Unternehmen werden auch in Zukunft besondere Anstrengungen zur Optimierung ihres Working Capitals unternehmen. Sie erwarten sich davon eine Verbesserung ihrer Ertrags- und Liquiditätssituation sowie ihrer Kapitaleffizienz.
Die am häufigsten verwendeten traditionellen Kennzahlen sind ROCE, RONA (62 Prozent), ROS (60 Prozent) und ROE (21 Prozent). Unter den wertorientierten Kennzahlen sind es FCF, DCF (53 Prozent), Economic Value Added (41 Prozent) und CFRPI (7 Prozent).
Bei Interesse an einer Zusammenfassung ausgewählter Ergebnisse wenden Sie sich bitte an nhofmann@horvath-partners.com.
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