Vor dem Hintergrund der aktuellen Diskussion um Bilanzen und ihre Gültigkeit kommt der Bewertung des intellektuellen Kapitals eines Unternehmens hohe Bedeutung zu. Einige Unternehmen beginnen, ihre Finanzbilanzen durch »Intellectual Capital Reports« zu ergänzen, um der Bedeutung des intellektuellen Kapitals für den künftigen Erfolg Rechnung zu tragen und diese schwer greifbare Vermögensart sowohl intern als auch nach außen hin darzustellen.
Allerdings bestehen bis heute keinerlei Standards für diese Art der Bilanzierung. Seit der Veröffentlichung des weltweit ersten Intellectual Capital Statements 1994 durch das schwedische Versicherungsunternehmen Skandia haben sich daher unterschiedliche Ansätze zur Erstellung sogenannter »Wissensbilanzen« entwickelt
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