Herr Eggert, HR-Software bestimmt heute die Arbeit in den Personalabteilungen. Welche Trends für das kommende Jahr können Sie erkennen?
Aus interner Sicht der Unternehmen gilt: Auch in Firmen, die bislang die Personalsoftware hauptsächlich als Instrument zur Lohn- und Gehaltsabrechnung eingesetzt haben, gewinnt sie in vielen weiteren Prozessen der Personalarbeit mehr und mehr an Bedeutung. Dazu zählen bspw. die Personal- und Stellenplanung, die Reisekostenabrechnung, das Zeitmanagement, das Erstellen von Dienstplänen oder das Bewerbermanagement. Auch sog. Self-Service-Portale sind zunehmend gefragt. Dementsprechend hoch sind die Anforderungen an die zugrunde liegende Software – und sie nehmen immer mehr zu. Die Software muss derartige Prozesse unterstützen und optimal abbilden. Nur so werden die Abläufe in der Personalabteilung auch tatsächlich effizienter.
Außerdem lässt sich ein Trend beobachten, den ich „Verschiebung der Gewichte“ nenne: Stand bisher hauptsächlich die reine Kostenbetrachtung im Mittelpunkt, kommen Personalabteilungen heute zunehmend zu einem umfassenden Ansatz, der konsequent Personaler – und auch die IT-Abteilung – von Zeit fressenden Routineaufgaben entlastet. Und dabei hat die Personalsoftware eine Schlüsselrolle.
Erschienen in Arbeit und Arbeitsrecht, mit freundlicher Genehmigung der HUSS-MEDIEN GmbH. Arbeit und Arbeitsrecht - Personal-Profi können Sie hier bestellen.
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