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geva-institut: Gestärkt in den Aufschwung

Anke Schneider
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In wirtschaftlich schwierigen Zeiten neigen Unternehmen dazu, die Durchführung regelmäßiger Mitarbeiterbefragungen für ein oder zwei Jahre auszusetzen oder zumindest um einige Monate zu verschieben. Zu groß ist die Befürchtung, dass die Mitarbeiter negativ und wenig differenziert antworten, weil die allgemein schlechte Stimmung im Unternehmen alles überschattet. Oder das genaue Gegenteil könnte eintreten: Die Befragten beschönigen ihre Antworten, da sie aus Angst vor Kündigungen ein schlechtes Abschneiden ihrer Abteilung unbedingt vermeiden möchten. Wer sich nicht mehr traut, seine Meinung offen zu sagen, nimmt vielleicht auch gar nicht erst an einer Mitarbeiterbefragung teil. Letztlich bleibt dann die Frage offen, ob die Möglichkeit negativer beziehungsweise positiver Antworttendenzen und eine niedrige Rücklaufquote überhaupt Rückschlüsse aus den Befragungsergebnissen zulassen?


Dieser Beitrag erschien in der Personalwirtschaft 11/2009, mit freundlicher Genehmigung des Wolters Kluwer Verlags. Das Magazin für Human Resources Personalwirtschaft können Sie hier bestellen.

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