1. Auf der Suche nach der eigenen Rolle
In einer 2007 durchgeführten Studie wurden Personalmanager sowie Mitarbeiter, Führungskräfte, Geschäftsleitung und Externe zur Rolle der Personalabteilung befragt (Scholz/Büch 2007). In dieser Fragebogenaktion ging es zum einen um die vorhandenen Tätigkeiten, zum anderen aber darum, welche Aufgabenfelder man sich gegenwärtig von der Personalabteilung wünscht. Das Ergebnis war ein klarer Unterschied zwischen der Eigen- und der Fremdperzeption:
Die Vertreter der Personalabteilung sind weitgehend mit sich und der Welt zufrieden. Die Mehrheit der befragten Personalmanager sieht die Personalabteilung – also sich selbst – dominierend in der Rolle des „Dienstleisters“: 67 % beantworten diese Frage mit „ja und eher ja“. Es folgen die Rollen „Ansprechpartner für Tarif- und Sozialpartner“ (51 %), „Spezialist für Unternehmenskultur“ (40 %) sowie „Business Partner“ (36 %). Als „Outsourcing-Kandidat“ sehen sich hingegen nur 11 % der Befragten. Das „Profi t-Center“ liegt am Ende der Liste (8 %).
Erschienen in Arbeit und Arbeitsrecht, mit freundlicher Genehmigung der HUSS-MEDIEN GmbH. Arbeit und Arbeitsrecht können Sie hier bestellen.
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