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Jedes Sofortbild erzählt eine Geschichte: s.Oliver überrascht mit außergewöhnlichem Imagefilm

Personalwerk GmbH
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(Rottendorf, 24. Mai 2011) Es waren Päckchen mit ungewöhnlichem Inhalt, die im Januar dieses Jahres in den s.Oliver Niederlassungen in aller Welt – von Deutschland über Bangladesch bis Indien – eintrafen. Beim Öffnen fanden die Mitarbeiter Polaroid-Kameras und -Filme für insgesamt 5.000 Aufnahmen vor. Zuvor hatte das Corporate Marketing am Stammsitz in Rottendorf per E-Mail informiert: Jeder solle die Gelegenheit bekommen, seinen Blickwinkel auf das Unternehmen mit der Kamera festzuhalten. „Wir wollten wissen, was unsere Leute mit s.Oliver verbinden, was sie bewegt und inspiriert – ganz gleich, ob es sich um einen Kollegen, eine Jeans, eine Freizeitbeschäftigung oder unsere Unternehmensbilanz handelt“, erklärt Sabrina Wolfrum, Leiterin Corporate Marketing bei s.Oliver. Den Schnappschuss sollten die Mitarbeiter mit einem Filzstift unterschreiben und mit der Post an die Unternehmenszentrale schicken. Hier würden sie in einer großen Schaufenster-Installation zu sehen sein.

Diese Aktion wurde auf Film festgehalten – zwanzig Filmteams waren unterwegs, um die s.Oliver-Mitarbeiter weltweit bei der Umsetzung zu begleiten. Heraus kamen 24 Stunden Rohmaterial – daraus wurde der Imagefilm mit einer Länge von 2:57 Minuten geschnitten, der nun für Mitarbeiter, Geschäftspartner, Investoren und potenzielle Mitarbeiter zur Verfügung steht. „Mit dem Film wollten wir die Internationalität, die Vielfalt, vor allem aber das authentische emotionale Engagement der Mitarbeiter widerspiegeln“, erläutert Bernhard Rauscher, Geschäftsführer von Personalwerk. Die Wiesbadener Spezialisten für Personalmarketing waren der Ideengeber für die Aktion, Rauscher war maßgeblich an der Umsetzung beteiligt. „Die Kernfrage war: Wie können wir die inneren Werte des Mode-Unternehmens und den persönlichen Blickwinkel seiner Mitarbeiter nach außen kehren?“ Die Resonanz auf das Projekt war überwältigend. Das zeigten nicht nur die vielen E-Mails – und später auch die Polaroid-Bilder –, die bei Sabrina Wolfrum eingingen: „Die meisten waren fasziniert. Das war etwas völlig Neuartiges! Jeder, vom Einkäufer über den Designer bis zum Shop-Mitarbeiter, konnte sich kreativ und ohne Sprachbarrieren einbringen und hatte die Chance, ein Bild zu machen, dass dann in der Zentrale in Rottendorf hängt.“

Schwierig war indes die Beschaffung der Polaroidfilme und -kameras: Die Produktion der Sofortbilder wurde am 17. Juni 2008 eingestellt. Über das Startup-Unternehmen The Impossible Project, das die Sofortbildtechnik wieder aufleben lässt, konnten dennoch große Mengen der letzten Produktion aufgetrieben werden – die Kameras wurden gebraucht über Online-Portale aufgekauft. „Das war sicher ein großer Aufwand. Aber kein Medium spiegelt den Augenblick, die Spontaneität so authentisch wieder wie Polaroidbilder“, erläutert Rauscher. Die Schaufenster-Installation war im April 2011 in der Unternehmenszentrale in Rottendorf zu sehen.


Den Imagefilm „s.Oliver – the real story“ finden Interessierte unter: Imagefilm und das Making-of unter: Making-of
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