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Abschlußbericht: e_procure & supply setzt neue Bestmarken

NürnbergMesse GmbH
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Herausgebende Organisation
Beschreibung
- 94 Prozent des Fachpublikums sind Entscheider
- Im Fokus der Messe: C-Artikel-Management und Outsourcing

Mit erstmals über 3.600 Fachbesuchern und knapp 200 Ausstellern setzte die e_procure & supply, Fachmesse mit Kongress für Beschaffungs- und Lieferanten-Management, neue Bestmarken. „Nach fünf Jahren intensiver Entwicklungsarbeit ist die e_procure & supply nun endgültig eine veritable Fachmesse für die deutsche Einkäufer-Community“, freut sich Tanja Schöniger, Projektleiterin bei der NürnbergMesse. Die e_procure & supply fand vom 10. bis 12. Mai 2005 im Messezentrum Nürnberg statt.

191 Aussteller (2004: 155 Aussteller) und genau 3.676 Fachbesucher (2004: 3.115 Besucher) kamen in diesem Jahr nach Nürnberg*. Damit hat die e_procure & supply aus Messe-Sicht noch einmal einen ordentlichen Sprung gemacht und war eine insgesamt sehr erfolgreiche Veranstaltung. „Die e_procure & supply ist keine der großen Allround-Messen, die nahezu alle IT-Themen abbilden, sondern eine hochspezialisierte Fachmesse, die dem Messetyp der jüngeren Generation entspricht“, erklärt Schöniger.

Das Messeangebot im Überblick
Über drei Viertel der Aussteller präsentierten auf der e_procure & supply 2005 Software-, Outsourcing- und Beratungslösungen, die unmittelbar für die Optimierung des Einkaufsprozesses im Sinne von E-Procurement wichtig sind. Rund 20 Prozent der angemeldeten Aussteller waren Handelshäuser mit einem breiten Angebot an C-Artikel-Managment.
Hinzu kamen Aussteller, die outsourcing-fähige und von der Einkaufsabteilung zu beschaffende Dienstleistungen anboten sowie die Aussteller auf dem Beschaffungsforum für Zeichnungsteile, das auf einer extra Fläche in der Messehalle untergebracht war. Dort präsentierten sich 42 Spezialunternehmen der Zulieferindustrie mit ihrem Angebot an zeichnungsgebundenen Teilen. Das Beschaffungsforum wurde insbesondere von den Einkäufern unter den Fachbesuchern angenommen.

BME-Kongress mit 458 Teilnehmern
Elektronische Beschaffung und Lieferanten-Management ‑ das waren nicht nur die Themen auf der Messe, sondern auch im parallel stattfindenden Kongress, der vom BME Bundesverband Materialwirtschaft, Einkauf und Logistik, Frankfurt, organisiert wurde. Mit 458 Teilnehmern hatte der Kongress einen ähnlich hohen Zuspruch wie im vergangenen Jahr. „E-Procurement ist zu einem bedeutenden Faktor für die Wertschöpfung von Unternehmen geworden. Das haben auch die Teilnehmerzahlen des Kongresses gezeigt.“, so Dr. Jürgen Marquard, Vorstandsvorsitzender des BME. Der BME ist Dienstleister für rund 6.000 Mitglieder, die für mehr als 80 Prozent des Beschaffungsvolumens des produzierenden Gewerbes in Deutschland stehen.

Besucherbefragung: Jeder zweite Einkäufer, 94 Prozent Entscheider
Das Fachpublikum, das die e_procure & supply besuchte, kam überwiegend aus der Industrie, wie eine während der Veranstaltung von einem unabhängigen Marktforschungsinstitut erhobene Befragung ergab. Allen voran waren auf Besucherseite die Branchen Maschinen- und Anlagenbau (18 Prozent), Elektronik/ EDV (17 Prozent), Metallerzeugung und -verarbeitung (10 Prozent) sowie Automobil/-zubehör und Zulieferer (8 Prozent) vertreten.

Jeder zweite Besucher ist beruflich im Aufgabenbereich Einkauf oder Beschaffung tätig. Jeder sechste Fachbesucher arbeitet in IT- oder EDV-Abteilungen und jeder zehnte in den Bereichen Lagerhaltung, Materialwirtschaft, Logistik und Transport. Positiv ist, dass sich der Anteil der Besucher, die in der Geschäftsleitung tätig sind, nochmals steigerte von 15 Prozent im Jahr 2004 auf 17,5 Prozent im Jahr 2005. 94 Prozent der Besucher gaben an, in Einkaufs- und Beschaffungsentscheidungen ihres Unternehmens einbezogen zu sein.

Die Besucher kamen aus ganz Deutschland und dem angrenzenden Ausland zur Messe. Jeder fünfte Besucher hat seinen Wohnsitz im Umkreis von bis zu 100 km von Nürnberg entfernt, jeder zweite Besucher nahm einen Anreiseweg von über 100 bis 300 km in Kauf. Und jeder dritte Besucher reiste 300 km und mehr zur e_procure & supply.

Ausstellerbefragung: „Wir sind im nächsten Jahr wieder dabei“
Der einhellige Tenor der Aussteller nach drei Tagen lautete: qualitativ hochwertiges Publikum, viele Kontakte und ein gutes Konzept, das Fachmesse und Kongress kombiniert. Von Besuchern wie Ausstellern gleichermaßen geschätzt wird das Networking auf der e_procure & supply und die fast schon familiäre Atmosphäre auf dieser Veranstaltung.

91 Prozent der Aussteller gaben in einer schriftlichen Befragung an, auf der e_procure & supply neue Geschäftsverbindungen geknüpft zu haben. 82 Prozent der Aussteller erwarten ein Nachmessegeschäft. Für jeden zweiten Aussteller steht bereits fest, dass er im nächsten Jahr wieder mit dabei ist. Weitere 34 Prozent haben sich noch nicht endgültig entschieden.

Die große Zufriedenheit in der Ausstellerschaft belegen auch einige auf der Messe gesammelten Ausstellerstimmen: „Unser kombiniertes Leistungsspektrum aus Einkauf und Logistik ist bei den Besuchern auf großes Interesse gestoßen. Die Weiterentwicklung der e_procure zur e_procure & supply ist der richtige Weg, der sich hoffentlich 2006 weiter fortsetzen wird,“ so Peter Rechberger, Projektmanagement, Geschäftsfeld procurement solutions bei Simon Hegele. Und Jürgen Barth, Geschäftsbereichsleiter Strategischer Verkauf und Marketing bei Lingemann, sagte: „Für uns lief die Messe besser als erwartet. Wir können schon heute sagen, dass wir im nächsten Jahr wieder dabei sind.“ Viele Aussteller präsentierten sich auch auf ihrem Stand mit Mitausstellern, wie zum Beispiel Healy Hudson und American Express, deren Messeauftritt man mit “Procurement to payment“, also der ganze Prozess von der Beschaffung bis zur elektronischen Zahlungsabwicklung, beschreiben könnte. Nach dem Verlauf der Messe gefragt, antwortete Carsten Blaha, Key Account Manager und Senior Consultant bei Healy Hudson: „Gut wie immer ‑ so würde ich kurz und knapp den Messeverlauf beschreiben. Wir sind schon seit Jahren auf der e_procure mit dabei. Was wir an dieser Messe besonders schätzen ist das sehr fachkundige Publikum. Hier muss man nicht bei Adam und Eva zu erklären anfangen.“ Und Mitaussteller Rolf Willm, Senior Sales Manager CPS bei American Express, fügte hinzu: „Für den Purchasing-Card-Bereich ist diese Messe, meiner Meinung nach, die interessanteste in Deutschland.“

Studie: Noch großer Nachholbedarf in Unternehmen
Während der e_procure & supply stellte der BME auch erstmals die Ergebnisse des BME-Stimmungsbarometers Elektronische Beschaffung 2005 vor, das im Vorfeld der Messe erhoben wurde. Demnach haben im Vergleich zum Vorjahr Handel, Dienstleistung und Industrie Fortschritte beim E-Procurement gemacht. 83 Prozent setzen bereits elektronische Kataloge für den professionellen Einkauf, sprich Desktop Purchasing, ein. 35 Prozent berichten von Einsparungen hinsichtlich Prozesskosten in Höhe von bis zu 50 Prozent. Aber: Zugleich liegen noch große Kostensenkungspotenziale brach. Rund 50 Prozent der Unternehmen haben noch keine Erfahrung mit E-Sourcing, also elektronischen Ausschreibungen und Auktionen. „Unverständlich angesichts der Tatsache, dass rund 40 Prozent der aktiven Unternehmen eine Einsparung von bis zu 25 Prozent bei den Einstandspreisen durch E-Sourcing vermelden“, so Marquard während der Eröffnungs-Pressekonferenz.

Termin vormerken: Nächste e_procure & supply, 16. bis 18. Mai 2006

Die nächste e_procure & supply findet vom 16. bis 18. Mai 2006 im Messezentrum Nürnberg statt. Die Messeleitung hat noch während der Laufzeit der diesjährigen Messe auf einen von vielen Ausstellern geäußerten Wunsch reagiert und beschlossen, im nächsten Jahr die Öffnungszeit des zweiten Messetages wegen starken Besucherandrangs um eine Stunde zu verlängern. Die e_procure & supply 2006 wird am 16. und 17. Mai jeweils von 9 bis 18 Uhr und am 18. Mai von 9 bis 17 Uhr geöffnet sein.

Weitere Informationen zur e_procure & supply gibt es im Internet unter www.e-procure.de. Dort wird auch im Juni die Kurzanalyse der Aussteller- und Besucherbefragungen eingestellt sein.

* Aussteller- und Besucherzahlen wurden von der FKM, Gesellschaft zur freiwilligen Kontrolle von Messe- und Ausstellungszahlen, Berlin, geprüft und testiert.
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