Sie arbeiten im Einkauf? Bekommen Sie Gefahrenzulage? Nein, im Ernst: Supply Management wird immer gefährlicher. Branchenübergreifend sinkt die eigene Wertschöpfungstiefe von Unternehmen immer stärker. In anderen Worten: Die Abhängigkeit von Lieferanten und den Lieferanten der Lieferanten steigt extrem. Umso überraschender ist, dass viele Unternehmen die Risiken dieser Abhängigkeit nicht auf dem Radar haben.
Das Risiko auf einen Blick:- Die Supply Chain ist gefährliches Terrain: An allen Stellen lauern Gefahren.
- Doch das Risiko-Radar vieler Unternehmen bleibt dunkel. Warum?
- Weil oft Krisenmanagement mit Risk Management verwechselt wird!
- Reaktives Management ist gut. Proaktiv ist besser.
An vielen Stellen der Supply Chain treten immer mehr und bedrohlichere Risiken auf. Doch in der Praxis ist weit und breit kein adäquates Supply Risk Management erkennbar, das diese Risiken managen könnte. Die Folgen können wir täglich in der Wirtschaftspresse lesen: Die Kfz-Industrie zum Beispiel musste noch nie so viele Autos zurückrufen wie in den letzten Jahren. Nicht weil die eigene Produktion Fehler gemacht hätte, sondern weil oftmals die Lieferanten der Lieferanten Qualitätsprobleme hatten, die nicht oder erst viel zu spät entdeckt wurden. Erinnern wir uns an die Millionen Notebooks, die im letzten Jahr zurückgerufen wurden. Nicht weil Apple, Dell und andere Fehler gemacht hätten, sondern weil der Akku-Lieferant Probleme bekommen hatte. Nicht zu vergessen die vielen branchenübergreifenden Korruptionsfälle im Einkauf. Auch Korruption ist ein typisches Supply Risk, das viele Unternehmen weder auf dem Radar noch im Griff haben.
-
0.03 MB
Keine Kommunikationsobjekte vorhanden.




