Die Intensität der Veränderungen in der SCM ist meist erheblich. Sie zwingt die Unternehmen zu immer höheren Anpassungsleistungen, die durch Planungsaktivitäten sicherzustellen sind. Notwendig ist ein neues Verständnis der Logistikplanung:
‑ Zunehmend komplexere Strukturen und Systeme sind in immer kürzerer Zeit zu
planen, zu realisieren und im Betrieb zu beherrschen.
‑ Die Planung selbst wird zum kontinuierlichen Prozess, der über mehrere Funktionsbereiche des Unternehmens verteilt ist und der Partner anderer Unternehmen in Verbundlogistikkonzepten mit einbezieht.
Logistikplanung umfasst das Management von Veränderungsprozessen. Im Mittelpunkt stehen einerseits konkrete Logistikprojekte, z.B. ein zu entwickelndes SCM-Gesamtkonzept oder ein Logistik-Teilprojekt, und andererseits die beteiligten Mitarbeiter und Führungskräfte. Denn Veränderungen werden nicht durchgeführt, sondern müssen erarbeitet werden.
Der folgende Beitrag befasst sich mit der ganzheitlichen SCM-Planung, d.h. mit
‑ dem Modell der integrierten Beschaffung, Lagerung und Bereitstellung,
‑ den Planungstools zur Entscheidungsunterstützung,
‑ der Planungsvorgehensweise sowie
‑ einem partizipativen Ansatz zur Beteiligung der Mitarbeiter und Führungskräfte an Entscheidungs- und Problemlösungsprozessen.
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