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    US SCM-Software für Europa ungeeignet

    Axxom Software AG
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    k. A.
    Beschreibung
    Advanced Planning and Scheduling (APS), Supply Chain Management, PPS und ERP-Lösungen ‑ auf dem Softwaremarkt tummeln sich eine ganze Reihe von Lösungen, die Unterstützung bei der Planung von Produktionsprozessen versprechen. Da fällt es mitunter schwer, den Überblick zu wahren. Wer genauer hinsieht, wird allerdings feststellen, dass ein Großteil dieser Lösungen für europäische Unternehmen gar nicht geeignet sind. Denn die damit erstellten Pläne lassen sich häufig nicht umsetzen und müssen vom Planer manuell korrigiert werden.

    Prominente Beispiele für gescheiterte SCM-Projekte gibt es viele ‑ und in allen Branchen. Dafür gibt es drei wesentliche Gründe: Der erste ist, dass in Europa von einer SCM-Software eine wesentlich höhere Flexibilität gefordert wird, als in den USA. Deutsche Anwender verlangen beispielsweise direkte Eingriffsmöglichkeiten in den Planungsprozess ‑ amerikanische Planer arbeiten dagegen mit Standard-Vorgaben, die als gegeben angenommen werden. Ein weiterer Grund ist die relativ schlechte Integration vieler SCM-Lösungen, denn nur wenige wurden in einem Guss entwickelt. Stattdessen wurden in der Vergangenheit häufig viele Module nachträglich ‑ und oft gemeinsam mit ihren Herstellerfirmen ‑ aufgekauft. Die Folge: interne Schnittstellenprobleme und damit ein hoher Projektaufwand.

    Was aber am häufigsten den Ausschlag für Misserfolge gibt, ist die Tatsache, dass viele SCM-Werkzeuge mit der Komplexität der Produktionsprozesse, die in Europa an der Tagesordnung sind, nicht zurecht kommen. Der Grund: Sie wurden für den US-Markt entwickelt ‑ und sind damit auf die automatische Berücksichtigung von Restriktionen bei der Prozessplanung gar nicht eingerichtet. Zum Beispiel Umweltauflagen, gewachsene Layouts, größere Produktvielfalt und spezielle Arbeitszeitmodelle. Der Grund dafür: die Mathematik, die dahinter steckt ‑ lineare Algorithmen. Dabei wird mit festen Zeitabschnitten gerechnet, die genannten Restriktionen bleiben unberücksichtigt. Die Folge: Planer erhalten keinen umsetzbaren Plan sondern lediglich eine Schätzung, die in der Praxis oftmals falsch ist.

    Bei der Auswahl einer Planungs- und Optimierungslösung sollte deshalb darauf geachtet werden, dass die Softwarelösung auf den europäischen Markt zugeschnitten ist und Advanced Planning und Scheduling-Technologie der zweiten Generation beinhaltet. Die basiert in der Regel auf dem Prinzip der Kombinatorik und kann damit Restriktionen automatisch einplanen, Schwachstellen im Produktionsprozess aufdecken und gleichzeitig die jeweils kostenoptimale Lösung errechnen. Und: im Gegensatz zu LP-Lösungen können damit Anlagenbelegungen, Rüst- und Reinigungsaufwendungen, Reihenfolgen und Materialbilanzen simultan gerechnet werden.
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    Herausgebende Organisation
    • Axxom Software AG
      Axxom Software AG

      Axxom ist ein internationaler Anbieter von Softwarelösungen zur ganzheitlichen Optimierung von Wertschöpfungsprozessen. Mit der Software ORion-PI® bietet das Technologieunternehmen eine Lösung zur Simulation, Planung und Optimierung sämtlicher Unternehmensprozesse im Logistik- und Produktionsbereich.