Web-to-Print ist derzeit in aller Munde; teilweise wird – zumindest auf Anbieterseite – sogar schon von einem regelrechten Hype gesprochen. Doch worum geht es dabei eigentlich: nur um die Einführung einer weiteren Software, oder doch um mehr?
Zunächst einmal die Fakten: Unter Web-to-Print (oder auch WtP, WebTo- Print, Web2Print, Remote Publishing, Online-Publishing etc.) versteht man ganz allgemein die vorlagenbasierte Erstellung von druckfertigen Daten über das Internet. Dazu werden Vorlagen in einem vorgegebenen Corporate Design erstellt und auf einem Webserver bereitgestellt. Zugangsberechtigte Anwender können über einen Internetbrowser und ohne Verwendung von Layoutprogrammen direkt auf diese Vorlagen zugreifen und sie, je nach Berechtigungsstufe, in vordefinierten Bereichen (Text, Bild, Logo) individualisieren; das Ergebnis kann danach direkt betrachtet und geprüft werden. Auf den eigentlichen Erstellungsprozess folgen üblicherweise noch ein Freigabe- und ein Bestellprozess; an deren Ende wird eine druckfertige Datei an den Druckdienstleister übergeben.
Web-to-Print kommt grundsätzlich für alle standardisierbaren Druckprodukte in Frage, die zentralen CD-Vorgaben entsprechen müssen. Die wichtigsten Anwendungsbereiche sind Geschäftsausstattungen (etwa Visitenkarten, Briefbögen oder Türschilder), Filialausstattungen (POS-Materialien wie Aufkleber, Schilder, Aufsteller), Marketingmaterialien (Flyer, Broschüren, Anzeigen usw.), Vertriebsmaterialien (z.B. Angebote, Präsentationen) und Mailings.
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