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Thomas Lucas-NülleTemel Kahyaoglu
Beschreibung
prokomREPORT 4. Quartal 2011
2011 wurde immer klarer: Am Markt der Lösungen für Information Supply Chain Management (ISCM) ist die Zeit reif für Generationswechsel. Die Lösungen der ersten Stunde (ca. 2004) sind in die Jahre gekommen und werden in eine neue Ausrichtung überführt. So beginnen aktuell immer mehr Unternehmen, ihre Lösungen zu PIM, MAM, Print, Content- und E-Shop-Management einer State of the Art-Prüfung zu unterziehen und stellen dabei häufig fest: Sie sind nicht bereit für die nächste Generation, in der iPad und Mobile Commerce als neue Medien bedient werden wollen. Eine in den vergangenen Jahren kurzfristig auf Einzellösungen fokussierte Vorgehensweise bei der Anschaffung und Einführung von Systemen zeigt nun ihre Folgen. Die eingesetzten Systeme bzw. deren aktueller Einführungsstand sind nicht reif für die nächste Generation. Agierten erfolgreiche Familienunternehmen grundsätzlich vergleichbar, so würden sie kaum den nächsten Generationswechsel überleben. Auf längerfristige Ziele ausgerichtetes Handeln macht ihren Erfolg aus.
Um einen Blick über den Tellerrand der Produktkommunikation zu wagen, machen wir in dieser Ausgabe einen bewussten Ausflug in die Welt der Familienunternehmen wie Haribo, Henkel und Deichmann und lassen Experten zu Wort kommen, die den Generationswechsel von Unternehmen begleiten. Beim Übergang rücken plötzlich ganz andere Aspekte eines Unternehmens in den Mittelpunkt als das operative Geschäft. Die Redaktion will mit dieser Perspektive ein neues Bewusstsein auch für ISCM schaffen: Weg vom Quick-win-fokussierten Ansatz hin zu einer ganzheitlichen Handlungsweise. Wie wichtig diese längerfristige Ausrichtung ist, zeigen auch andere Artikel dieser Ausgabe, zum Beispiel zum Thema Social Shopping, einer neuen Art des Einkaufsverhaltens im B2C-Markt. Nur eine auf die Zukunft ausgerichtete ISCM-Architektur ist in der Lage, diese neuen Anforderungen flexibel zu bedienen, ohne dass für jeden neuen Kanal oder jedes neue Medium gleich ein komplettes Quick-win-Projekt gestartet werden muss.
In guter Qualität und notwendiger Quantität produzieren kann heute weltweit nahezu jedes Unternehmen. Die komplexen Kommunikationskanäle in alle Weltsprachen konsistent und mit kürzester Time-to-Market zu managen, ist jedoch nach wie vor eine Königsdisziplin. Fangen Sie an, langfristig zu denken. Nehmen Sie sich ein Beispiel an Familienunternehmen.
Ihre Herausgeber
Temel Kahyaoglu
Thomas Lucas-Nülle
2011 wurde immer klarer: Am Markt der Lösungen für Information Supply Chain Management (ISCM) ist die Zeit reif für Generationswechsel. Die Lösungen der ersten Stunde (ca. 2004) sind in die Jahre gekommen und werden in eine neue Ausrichtung überführt. So beginnen aktuell immer mehr Unternehmen, ihre Lösungen zu PIM, MAM, Print, Content- und E-Shop-Management einer State of the Art-Prüfung zu unterziehen und stellen dabei häufig fest: Sie sind nicht bereit für die nächste Generation, in der iPad und Mobile Commerce als neue Medien bedient werden wollen. Eine in den vergangenen Jahren kurzfristig auf Einzellösungen fokussierte Vorgehensweise bei der Anschaffung und Einführung von Systemen zeigt nun ihre Folgen. Die eingesetzten Systeme bzw. deren aktueller Einführungsstand sind nicht reif für die nächste Generation. Agierten erfolgreiche Familienunternehmen grundsätzlich vergleichbar, so würden sie kaum den nächsten Generationswechsel überleben. Auf längerfristige Ziele ausgerichtetes Handeln macht ihren Erfolg aus.
Um einen Blick über den Tellerrand der Produktkommunikation zu wagen, machen wir in dieser Ausgabe einen bewussten Ausflug in die Welt der Familienunternehmen wie Haribo, Henkel und Deichmann und lassen Experten zu Wort kommen, die den Generationswechsel von Unternehmen begleiten. Beim Übergang rücken plötzlich ganz andere Aspekte eines Unternehmens in den Mittelpunkt als das operative Geschäft. Die Redaktion will mit dieser Perspektive ein neues Bewusstsein auch für ISCM schaffen: Weg vom Quick-win-fokussierten Ansatz hin zu einer ganzheitlichen Handlungsweise. Wie wichtig diese längerfristige Ausrichtung ist, zeigen auch andere Artikel dieser Ausgabe, zum Beispiel zum Thema Social Shopping, einer neuen Art des Einkaufsverhaltens im B2C-Markt. Nur eine auf die Zukunft ausgerichtete ISCM-Architektur ist in der Lage, diese neuen Anforderungen flexibel zu bedienen, ohne dass für jeden neuen Kanal oder jedes neue Medium gleich ein komplettes Quick-win-Projekt gestartet werden muss.
In guter Qualität und notwendiger Quantität produzieren kann heute weltweit nahezu jedes Unternehmen. Die komplexen Kommunikationskanäle in alle Weltsprachen konsistent und mit kürzester Time-to-Market zu managen, ist jedoch nach wie vor eine Königsdisziplin. Fangen Sie an, langfristig zu denken. Nehmen Sie sich ein Beispiel an Familienunternehmen.
Ihre Herausgeber
Temel Kahyaoglu
Thomas Lucas-Nülle
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Ihr Beitrag zu prokomREPORT 4. Quartal 2011
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