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Thomas Lucas-Nülle
Beschreibung
In seiner aktuellen Ausgabe beschäftigt sich der prokomREPORT mit rechtlichen Fragen im Social Web, SmartPhone-Anwendungen im Handel und vielen anderen spannenden Themen.
Da schafft ein Unternehmen – besser gesagt ein Mann – im Doppel-Hattrick, was der gesamte PC-Herstellermarkt in den letzten Jahren nicht erreicht hat: Nach Einführung des iPhone, mit dem er den Markt für Smartphones umgekrempelt hat, löst Apple-Chef Steve Jobs jetzt die nächste Welle aus. Von Technikkritikern zwar noch verschmäht, aber in allen Medien und vor allem bei den Kunden sofort präsent ist das iPad. Nicht nur, dass in den ersten Tagen nach Markteinführung in den USA mehr als 500.000 Geräte über den Ladentisch gingen. Nein, es bildeten sich lange Schlangen vor den Apple Stores, teilweise schon in der Nacht zuvor. Das erinnert an die Zeiten, als Aldi den Medion-PC auf den Markt brachte. Mit dem kleinen, aber feinen Unterschied, dass Apple nun wahrlich keine Billigprodukte liefert.
Aber was ist das Erfolgsrezept des iPhone – und wahrscheinlich auch bald des iPad? Die technische Ausstattung ist es zumindest nicht. Schon das iPhone glänzte in der Hinsicht nie mit herausragenden Merkmalen und auch das iPad ist in dieser Beziehung eher Mittelmaß. Das Erfolgsgeheimnis liegt vielmehr in der ehemaligen Musikplattform iTunes, mittlerweile zum Downloadcenter für mp3 und Software, die sogenannten Apps, geworden. Im nächsten Schritt werden Videos und natürlich E-Books dazukommen.
Letztendlich ist das iPad nur ein Vehikel zur einfachen mobilen Nutzung dieser Inhalte, ebenso wie das iPhone. Der Clou ist die kinderleichte Bedienung – und vor allem die Installation von Musik, Software und bald auch von Film und Text per iTunes. Dieser Weg ist auch für Anbieter von Inhalten interessant. Hat nicht iTunes quasi im Alleingang den Markt für bezahlte Download-Musik aufgebaut? Ähnliches befürchten Kritiker jetzt auch im Bereich der E-Books, da der „Raketenstart“ von Kindle und Co. im Buchmarkt doch eher einem sanften Steigflug gleicht – zumindest in Deutschland.
Aber auch Online-Shop-Betreiber fangen an, sich mit Apps zu beschäftigen. Befand sich das Einkaufserlebnis im E-Shop auf dem iPhone noch in den Kinderschuhen, wird das iPad bei entsprechender Verbreitung ganz andere Möglichkeiten des Shoppens auf dem heimischen Sofa ermöglichen. Ein weiterer Marktzugang auf der einen Seite, ein weiterer Medienkanal, den es zu versorgen gilt, auf der anderen.
Die Folge: Zentral gehaltene Produktinformationen gewinnen noch größere Bedeutung, da eine medienspezifische Mehrfachpflege nicht mehr zu beherrschen sein wird. Eigentlich sollte das iPad bei Erscheinen der aktuellen prokomREPORT-Ausgabe schon in Deutschland verfügbar sein. Die extrem hohe Nachfrage in den USA hat jedoch dazu geführt, dass die deutsche Markteinführung sich auf Ende Mai verschiebt. Man kann es daher, bis auf wenige eingeflogene Exemplare, zunächst nur auf Fotos bestaunen. Das Gefühl, mit dem iPad auf dem Sofa zu surfen, können Sie aber schon einmal auf unserem Titelbild erahnen.
Wir sind gespannt, wie sich die iPad-Story in unserer Branche entwickeln wird und werden aktuell darüber berichten. Bis dahin viel Spaß beim Lesen der aktuellen Neuigkeiten aus dem produktkommunizierenden Lösungsmarkt.
Ihr Thomas Lucas-Nülle
Da schafft ein Unternehmen – besser gesagt ein Mann – im Doppel-Hattrick, was der gesamte PC-Herstellermarkt in den letzten Jahren nicht erreicht hat: Nach Einführung des iPhone, mit dem er den Markt für Smartphones umgekrempelt hat, löst Apple-Chef Steve Jobs jetzt die nächste Welle aus. Von Technikkritikern zwar noch verschmäht, aber in allen Medien und vor allem bei den Kunden sofort präsent ist das iPad. Nicht nur, dass in den ersten Tagen nach Markteinführung in den USA mehr als 500.000 Geräte über den Ladentisch gingen. Nein, es bildeten sich lange Schlangen vor den Apple Stores, teilweise schon in der Nacht zuvor. Das erinnert an die Zeiten, als Aldi den Medion-PC auf den Markt brachte. Mit dem kleinen, aber feinen Unterschied, dass Apple nun wahrlich keine Billigprodukte liefert.
Aber was ist das Erfolgsrezept des iPhone – und wahrscheinlich auch bald des iPad? Die technische Ausstattung ist es zumindest nicht. Schon das iPhone glänzte in der Hinsicht nie mit herausragenden Merkmalen und auch das iPad ist in dieser Beziehung eher Mittelmaß. Das Erfolgsgeheimnis liegt vielmehr in der ehemaligen Musikplattform iTunes, mittlerweile zum Downloadcenter für mp3 und Software, die sogenannten Apps, geworden. Im nächsten Schritt werden Videos und natürlich E-Books dazukommen.
Letztendlich ist das iPad nur ein Vehikel zur einfachen mobilen Nutzung dieser Inhalte, ebenso wie das iPhone. Der Clou ist die kinderleichte Bedienung – und vor allem die Installation von Musik, Software und bald auch von Film und Text per iTunes. Dieser Weg ist auch für Anbieter von Inhalten interessant. Hat nicht iTunes quasi im Alleingang den Markt für bezahlte Download-Musik aufgebaut? Ähnliches befürchten Kritiker jetzt auch im Bereich der E-Books, da der „Raketenstart“ von Kindle und Co. im Buchmarkt doch eher einem sanften Steigflug gleicht – zumindest in Deutschland.
Aber auch Online-Shop-Betreiber fangen an, sich mit Apps zu beschäftigen. Befand sich das Einkaufserlebnis im E-Shop auf dem iPhone noch in den Kinderschuhen, wird das iPad bei entsprechender Verbreitung ganz andere Möglichkeiten des Shoppens auf dem heimischen Sofa ermöglichen. Ein weiterer Marktzugang auf der einen Seite, ein weiterer Medienkanal, den es zu versorgen gilt, auf der anderen.
Die Folge: Zentral gehaltene Produktinformationen gewinnen noch größere Bedeutung, da eine medienspezifische Mehrfachpflege nicht mehr zu beherrschen sein wird. Eigentlich sollte das iPad bei Erscheinen der aktuellen prokomREPORT-Ausgabe schon in Deutschland verfügbar sein. Die extrem hohe Nachfrage in den USA hat jedoch dazu geführt, dass die deutsche Markteinführung sich auf Ende Mai verschiebt. Man kann es daher, bis auf wenige eingeflogene Exemplare, zunächst nur auf Fotos bestaunen. Das Gefühl, mit dem iPad auf dem Sofa zu surfen, können Sie aber schon einmal auf unserem Titelbild erahnen.
Wir sind gespannt, wie sich die iPad-Story in unserer Branche entwickeln wird und werden aktuell darüber berichten. Bis dahin viel Spaß beim Lesen der aktuellen Neuigkeiten aus dem produktkommunizierenden Lösungsmarkt.
Ihr Thomas Lucas-Nülle
Dialog
Ihr Beitrag zu prokomREPORT Mai 2010
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