Erstmals integrieren der VDI und die RWTH Aachen damit die wissenschaftliche Erforschung von Zukunftsfragen in die universitäre Forschung. „Wir legen den Grundstein für eine wissenschaftlich fundierte Auseinandersetzung mit den zukünftigen sozialen und technologischen Herausforderungen. Die Professur ist in Deutschland einmalig“, betonte Sascha Hermann, Geschäftsführer des VDI Technologiezentrums (TZ). Durch die Unterstützung des VDI und die Institutionalisierung an der RWTH kann die Professur zur Zukunftsforschung eine wichtige Rolle bei der internationalen Profilbildung dieses Forschungsfeldes einnehmen. Die Professur ist am Institut für Politische Wissenschaft der Philosophischen Fakultät angesiedelt.
Der Arbeitsbereich Zukunftsforschung ist interdisziplinär ausgerichtet und vernetzt sozialwissenschaftliche mit ingenieur- und naturwissenschaftlichen Bereichen. Hauptsächlich wird sich die Professur problemorientierter Grundlagenforschung widmen, aber neben universitären auch in öffentliche Zusammenhänge hinein wirken. Den thematischen Fokus der Professur bilden Fragen der zukunftsorientierten Erforschung und Gestaltung von Wissenschaft, Technik und Innovation. Einen besonderen Stellenwert werden globale Herausforderungen in Bezug auf Gesundheit, Ernährung, Energie, Mobilität, demographischen und Klimawandel einnehmen. Mit einem Förderbeitrag von 190.000 Euro jährlich beteiligen sich VDI TZ und VDI e.V. an der Ausstattung der Professur. Daniel Barben, in Zürich geboren, hat an der Freien Universität Berlin studiert, an der Universität Potsdam promoviert und an der FU Berlin habilitiert und war zuletzt Forschungsprofessor an der Arizona State University.
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