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Standortvorteil Deutschland: Erfolgsfaktor integrierte Produktion und Logistik - Standort Deutschland bietet ungenutzte Potenziale

Standortvorteil Deutschland: Erfolgsfaktor integrierte Produktion und Logistik - Standort Deutschland bietet ungenutzte Potenziale
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Ansprechpartner Ralf Hoffmann
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Frankfurt am Main, April 2010. Trotz der häufig schlechten Bewertung des Unternehmensstandortes Deutschland zeigt eine aktuelle Studie, dass die Bundesrepublik auch zukünftig für produzierende Unternehmen interessant ist. Insbesondere in der Umsetzung integrierter Produktions- und Logistikansätze sind der Studie nach noch hohe Einsparpotenziale zu finden.

Als Standort für Fertigungs- und Produktionsunternehmen wird Deutschland häufig vor allem aufgrund hoher Lohnkosten als wenig attraktiv empfunden. Die aktuelle Studie „Standortvorteil Deutschland“, die als Kooperationsprojekt zwischen der Germany Trade & Invest GmbH, dem Verein Deutscher Ingenieure (VDI), dem Institut für Fabrikbetriebslehre und Unternehmensforschung (IFU) der TU Braunschweig und dem Beratungsunternehmen Miebach Consulting entstanden ist, liefert ein positiveres Stimmungsbild.

Wie die Herausgeber der Studie mitteilten, sähen ein Großteil der etwa 300 befragten Unternehmen in den klassischen Standortortfaktoren wie dem hohen Grad der Mitarbeiterqualifikation, den infrastrukturellen Verhältnissen und den hohen Qualitätsstandards in Deutschland auch weiterhin große Vorteile gegenüber anderen Ländern. Auch die politische Stabilität und die damit verbundene Planungssicherheit seien durch die Befragten hervorgehoben worden.

Außerdem mache die Studie deutlich, dass durch die sinnvolle Integration von Produktions- und Logistikabläufen bis zu 30 Prozent der Kosten ohne hohe Investitionen eingespart werden könnten, erklärten die Studienmacher.

Die Ergebnisse der Analyse zeigten zwar auch auf, dass generelle Trends wie der demographische Wandel und der zunehmende Mangel an Nachwuchskräften von vielen der befragten Firmen als Herausforderung verstanden würden, sich die meisten Unternehmen hierauf jedoch bereits einstellten und Migration als einen wesentlichen Lösungsansatz sähen. Die übrigen Trendentwicklungen, wie das steigende Ökologiebewusstsein, die weitere Produktindividualisierung oder die zunehmende Gleichstellung der Geschlechter wirkten eher positiv stimulierend auf die Innovationskraft und Leistungsfähigkeit der Unternehmen in Deutschland.
Tobias Rinza, Studienleiter bei Miebach Consulting, sieht in Deutschland einen wettbewerbsfähigen Standort für das produzierende Gewerbe, insbesondere dann, wenn die durch die Studie deutlich gewordenen Einsparpotenziale genutzt würden. Gerade als Anlaufland für neue kundenindividualisierte Produkte qualifiziere sich Deutschland als ein erfolgreicher und profitabler Standort.

Befragt wurden Vorstände, Geschäftsführer und leitende Angestellte in mittelständischen deutschen Unternehmen und Konzernen. Dabei entstammt etwa die Hälfte der Teilnehmer der Automobilindustrie und dem Anlagen- und Maschinenbau.

Die vollständige Studie können Sie hier lesen.
 

Bei Interesse kann der vollständige Abschlussbericht der Studie angefordert werden unter:hoffmann@miebach.com.

 


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  • Ralf Hoffmann
    Ralf Hoffmann

    Ralf Hoffmann ist seit 2001 Marketing & Sales Manager bei der auf Intralogistik und Supply Chain spezialisierten Unternehmensberatung Miebach Consulting. Vor seinem Eintritt bei Miebach Consulting war er bei verschieden IT- und Consulting-Unternehmen im Marketing & Sales Bereich tätig

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