Festung Marienberg - Oberer Burgweg
97082 Würzburg
Menschen sind am Arbeitsplatz und im Verkehr in einem erheblichen Maß meschanischen Schwingungen ausgesetzt. Auswirkungen dieser Schwingungen können Gesundheitsbeeinträchtigungen sowie Leistungs- und Komforteinbußen sein.
Die große Bandbreite der Auswirkungen von Humanschwingungen, von denen nahezug alle Industriezweige betroffen sind, erfordert eine interdisziplinäre Herangehensweise an die Problematik. Neuartige Entwicklungsmethoden zur Gesundheits- und Komfortbeurteilungen wie die numerische Simulation und der Einsatz von Dummies eröffnen neue Perspektiven für die Entwicklung und Beurteilung von Schwingungsminderungsmaßnahmen sowohl im Bereich der Ganzkörper- als auch der Hand-Arm-Schwingungen.
Ziel der Tagung ist, den derzeitigen Stand der Technik auf den genannten Problemfeldern umfassend darzustellen und deren Bedeutung anhand praxisnaher Beispiele zu erläutern.
Erstmals in Deutschland werden mit der "Lärm- und Vibrations-Arbeitsschutzverordnung" zur Umsetzung der EG-Richtlinie "Vibrationen" (2002/44/EG) im Detail Anforderungen für Arbeitgeber zur Gefährdungsbeurteilung und Präventionsmaßnahmen ab Erreichen/Überschreiten von Auslösewerten bzw. Expositionsgrenzwerten festgeschrieben. Dazu gehören: technisches Minimierungsgebot, Ermittlung der Vibrationsbelastungen an Arbeitsplätzen, Unterweisung, ein Vibrationsminderungsprogramm bis hin zur arbeitsmedizinischen Vorsorge. Die Tagung wird erste Erfahrungen mit der Umsetzung der Verordnung vorstellen und Praxisanleitungen wie z. B. die TRLV -Vibration (Technische Regeln) erläutern.
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