Seit Jahren bewegen sich die Flopraten von Produkten im Industriegüterbereich bei 30%, d.h. ein Drittel aller Neuprodukte setzt sich nicht erfolgreich am Markt durch.
Grund hierfür ist häufig eine Vernachlässigung der Wünsche und Bedürfnisse der Kunden bei der Entwicklung des neuen Produktes und dessen Preissetzung. Dies führt zu Misserfolg am Markt und hohen Fehlinvestitionen. Weiterhin stellen auch das nicht abschätzbare Ausmaß der Kannibalisierung im eigenen Sortiment und die damit verbundenen Umsatz- und Deckungsbeitragsauswirkungen häufig ein Problem bei der Produkteinführung dar.
Valide Daten zur Reduzierung von Flopraten bei Produktneuheiten oder -relaunches durch die Entwicklung kundenorientierter Produkte liefert die Conjoint-Analyse. Mit einer darauf aufbauenden Marktsimulation kann zudem gezeigt werden, wie der Markt auf die Produkteinführung reagieren wird und welche potentiellen Marktanteile das neue Produkt realisieren könnte. Zusätzlich können Kannibalisierungseffekte im eigenen Sortiment durch eine Neuprodukteinführung simuliert werden.
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